Aktuelle Kampagne...

Tokata-LPSG RheinMain

Willkommen auf der Homepage von Tokata – LPSG RheinMain e. V., offizielles Chapter des International Leonard Peltier Defense Offense Committees in Deutschland.

Weltweit fanden in den letzten Monaten und Tagen der Amtszeit Barack Obamas verstärkt Bemühungen statt, um eine Begnadigung Peltiers durch den mittlerweile früheren Präsidenten zu erreichen. Am 18. Januar 2017 war klar, Obama hat eine Begnadigung der 72jährigen indianischen politischen Gefangenen, der nunmehr seit 41 Jahren in Haft und schwer erkrankt ist, abgelehnt. Gegen diese Ablehnung ist kein Einspruch möglich, der nächste Begnadigungsantrag könne erst in 5 Jahren gestellt werden. Wir sind über diese Entscheidung nicht nur bestürzt und traurig, wir sind hierüber auch wütend und zornig, kommt diese doch einem Todesurteil Peltiers gleich. Man lässt diesen Gefangenen, gegen den tatsächlich keine Tatbeweise vorliegen, im Hochsicherheitsgefängnis sterben. Unsere anfängliche Fassungs- und Sprachlosigkeit, die emotionalen Affekte der ersten Stunden haben wir nun abgeschüttelt. Es gilt nun nicht in blinden Aktionismus zu verfallen, sondern sehr sorgfältig die nächsten Schritte und Strategien der Solidaritätsarbeit zu planen. Nein, wir geben nicht auf. Aus unserer Sicht ist dieser Fall, seine Geschichte und der gesamte juristische und politische Umgang hiermit einer der größten weltweiten Justizskandale des 20. und 21. Jahrhunderts. Leonard Peltier braucht unsere anhaltende Unterstützung als tagtägliches Überlebensmittel. In den nächsten Schritten werden wir uns vor allem auf eine Verbesserung seiner gesundheitlichen Situation und die damit verbundene notwendige Verlegung in eine andere Haftanstalt mit niedrigerer Sicherheitsstufe konzentrieren. Und natürlich gilt es auch etwaige Hintergründe der abgelehnten Begnadigung noch näher zu analysieren.

Bitte bleibt mit uns weiterhin am "Ball". Schreibt Leonard Peltier ermutigende Postkarten und Briefe in den Knast. Unterstützt uns bei der Weiterführung unserer nunmehr 17jährigen Soli- und Supportarbeit. Auch Unterstützer brauchen Unterstützung. Nach dem fast einjährigen Begnadigungsaktions-Marathon ist unser Vereinskonto fast leer. Dass wir jedoch so engagiert ehrenamtlich arbeiten konnten, verdanken wir auch eurer Unterstützung - idell als auch materiell. Informiert euch weiterhin über unsere Website www.leonardpeltier.de und unsere Facebook-Seite https://www.facebook.com/LPSGRheinMain. Als wichtige Informationsquelle ist immer noch unser aktuelles Buch "Ein Leben für die Freiheit - Leonard Peltier und der indianische Widerstand" (Autoren: Michael Koch/Michael Schiffmann, Herausg.: Tokata-LPSG RheinMain e.V., Traumfänger Verlag, 2016 - 420 Seiten + 40 Fotoseiten + DVD mit 120 Minuuten Filmmaterial, 24,50 €) erhältlich. Bestellbar unter lpsgrheinmain@aol.com. Die neue CD "One Life for Freedom - Songs for Leonard Peltier & the Protectors of Water" (Maxi-Single-CD mit 4 Songs von Michael Koch feat. Mitch Walking - Elk und Wade Fernandez) kann ebenso über diese Adresse für 5,--€ (+ Porto/Verpackung) bezogen werden. Der Erlös dient zu 100% der Finanzierung der Soliarbeit für Peltier. Unser Spendenkonto ist zu finden unter http://www.leonardpeltier.de/spenden .

Briefe/Postkarten an Leonard Peltier an:

LEONARD PELTIER #89637-132 USP COLEMAN I U.S. PENITENTIARY P.O. BOX 1033 COLEMAN, FL 33521 USA ausreichend frankieren und Absender nicht vergessen

26.6.2017 Oglala Commemoration Day: Tokata-LPSG RheinMain zum fünften Mal dabei

26. Juni 2017

42 Jahre ist es her, dass  in der Pine Ridge Reservation die mörderische Gewalt der korrupten Stammesregierung, der Goons und des FBI sowie sonstiger Polizeigruppen eskalierte. Die blutigen Folgen: drei Tote – der junge AIM – Aktivist Joe Stuntz sowie die FBI-Agents  Coler und Williams. Und es gab weitere Opfer: das American Indian Movement, das nun immer mehr als terroristische Vereinigung denunziert wurde, sowie Leonard Peltier, jener AIM-Aktivist dem man den Tod der beiden Agents anlastete – ohne Beweise.

Seit über 41 Jahren ist der nunmehr fast 73jährige Aktivist in Haft. Am 26.6.2017 erinnern wir in Oglala erneut mit einem Gedenkmarsch und einer Versammlung an die Geschehnisse vor 42  Jahren. Leonard Peltier muss endlich frei kommen. Und jene, die gegen ihn Beweise fälschten gehören in den Knast.


Kurze News von Leonard Peltier und vom ILPDC

18. Juni 2017

Am 1. Juni schrieben Kari Ann und Paulette vom ILPDC, dass der lockdown in Coleman beendet sei. Der lockdown richtete sich nicht persönlich gegen Leonard Peltier, sondern betraf alle Inhaftierten, da sich Coleman immer mehr zur Gladiatorenschule rivalisierender Häftlinggangs entwickelte.

Dies deckt sich mit einer Email Leonard Peltiers vom 30. Mai, indem er von zeitweisen Aufhebungen des lockdown schrieb, mit der Hoffnung demnächst wieder Emailkontakte zu intensivieren, was im lockdown eben nicht möglich sei. Weiterlesen »

Samstag, 17.6.2017: Mahnwache für Peltier, Abu-Jamal u.a. in Frankfurt am Main

16. Juni 2017

Auch im Juni findet wieder die monatliche Mahnwache für Leonard Peltier und andere politische Gefangene in den USA vor dem US-Generalkonsulat statt.

Ort:  Giessener Str. 30, Frankfurt am Main

Zeit: 18:00 – 19:00 Uhr   am 17.6.2017

6.6.2017: NATIVE AMERICAN DAY in Offenbach am Main

5. Juni 2017

2. Juni 2017: Vor 50 Jahren wurde Benno Ohnesorg ermordet

2. Juni 2017

Was vor 50 Jahren in Berlin geschah war weder ein Unfall, noch ein Versehen, noch Notwehr. Es war die Aktion eines durchgeknallten Polizisten, der später niemals Reue zeigte. Der Polizist Karl – Heinz Kurras war ein Mörder, der Tod Benno Ohnesorgs war Mord. Die politischen Verantwortlichen von einst taten alles dafür, die genauen Umstände zu vertuschen. Beweise gingen verloren, der Schädel des Verstorbenen wurde zwecks Vernichtung von Beweisen geschändet. Der Mord an Benno Ohnesorg am Abend des 2. Juni 1967 war der Gipfel einer gewalttätigen polizeilich-politischen Eskalation gegen Anti-Schah-Demonstranten. Und es war das Fanal für 1968. Politiker, Polizeiverantwortliche und Juristen im post-faschistischen Deutschland  versuchten die Wahrheit der tödlichen Vorkommnisse zu vertuschen. Benno Ohnesorg und sein Tod  werden wir nicht vergessen. Wir werden auch nicht vergessen, wie ein Mörder freigesprochen wurde und seine reaktionären Auslassungen verbreiten konnte – reuelos. Warum wir das schreiben? Für den Vorstandsvorsitzenden dieses Vereins war dieser Tag, an der 15 Jahre alt war, der Tag an dem seine progressive Politisierung begann. In Memory, Benno Ohnesorg.

ein Mörder  und sein Opfer  

Aktionswochenende

1. Juni 2017

und hier der Zeitplan für die Tage um Pfingsten:

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Offenbacher Native American Days 2017 im KJK Sandgasse Musik, Musiker & Geschichten aus dem indianischen Amerika

1. Juni 2017

Auch 2017 gelang es dem Jugendkulturbüro des KJK Sandgasse gemeinsam mit dem Verein zur Unterstützung indianischer Jugend-, Kultur- und Menschenrechtsprojekte „Tokata-LPSG RheinMain e. V.“ wieder indianische Künstler nach Offenbach zu holen und mit diesen gemeinsam die Native American Days 2017 zu gestalten.

Am Dienstag, den 6. Juni 2017 starten diese erst einmal mit einem nichtöffentlichen Termin, wenn nämlich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen deutsch-indianischen Jugendkulturbegegnungsprojekts im KJK Sandgasse durch die indigenen Musiker Wade Fernandez und Mitch Walking Elk  eine erste Einführung in das indianische Amerika  erhalten. Für das Publikum geht es dann offiziell um 19:00 Uhr weiter.

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Aktionen für Leonard Peltier rund um Pfingsten

1. Juni 2017


…und hier wieder ein Aktionsplan unseres engagierten Ostchapters:

zum 6. Mal vor US-Generalkonsulat

Für Leonard Peltier am 3. Juni in Leipzig

Wir haben bei klirrender Kälte am 19. Januar am US-Generalkonsulat in Leipzig gestanden. Da war schon klar, dass Barack Obama, der scheidende Präsident, Leonard Peltier nicht begnadigen wird. Was aber sind Witterungsunbilden gegen 41 Jahre und bald vier Monate in einem steinernen Sarkophag? Was sind unsere Aktionen gegen das Martyrium in den Fängen der amerikanischen Gefängnisindustrie? Wir haben (leider) unsere Forderung nach Freiheit für den indigenen Bürgerrechtler auf den kleinsten gemeinsamen Nenner reduzieren müssen: die dringendst notwendige medizinische Versorgung auch angesichts des vor 17 Monaten diagnostizierten und bislang unbehandelten Aneurysmas an der Bauchaorta sowie die Verlegung in ein Gefängnis mittlerer Sicherheitsstufe. Alles andere scheint nicht nur angesichts der Trump-Ära derzeit unrealistisch. Die blaue Friedenstaube weht während unserer nun 6. Kundgebung 2017 am 3. Juni zwischen 10.30 und 12 Uhr gegenüber dem Leipziger US-Generalkonsulat in der Wilhelm-Seyfferth-Straße wieder für Frieden weltweit, sie ist aber gleichzeitig ein Symbol für die Freiheit politischer Gefangener in den USA und weltweit.

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Newsletter 2 2017

25. Mai 2017

Infostand zu Peltier bei den Karl May Festspielen, Radebeul 25. – 28.5.2017

25. Mai 2017

Unser Ostchapter hat wieder einen Infostand zu Leonard Peltier, indigenen Widerstand etc. bei den diesjährigen Karl-May-Festspielen in Radebeul. Dort gibt es neben diversen Flyern, PÖostkarten, Unterschriftenlisten etc. auch die letzten Bände von „Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand“ sowie die letzten CDs  „One Life for Freedom – Songs for Leonard Peltier and the Protectors of Water“

Infos zur Veranstaltung unter folgendem Link

http://www.karl-may-fest.de/karlmay_media/Formulare/ANSICHT_Programmheft_Karl_May_Festtage_2017.pdf

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