Willkommen auf der Homepage von Tokata – LPSG RheinMain e. V. – Verein zur Unterstützung indianischer Jugend-, Kultur- und Menschenrechtsprojekte & Leonard Peltier Support Group, offizielles Chapter des International Leonard Peltier Defense Offense Committees in Deutschland.

 

Für den indigenen politischen Gefangenen Leonard Peltier, der am 12.9.2019 75 Jahre alt wurde, ist jedes weitere Jahr, jeder weitere Monat, jede weitere Woche, ja jeder weitere Tag anhaltender Inhaftierung ein Wettkampf zwischen Leben in Freiheit oder Tod im Knast. Nach der Begnadigungsablehnung durch den früheren US-Präsidenten Barak Obamah 2017 hat sich da nichts zum Positiven entwickelt. Der Antrag Peltiers vom Hochsicherheits-Knast Coleman/Florida in eine Anstalt mittlerer Sicherheitsstufe nach Wisconsin verlegt zu werden, wurde vom Federal Bureau of Prisons im März 2019 abgelehnt. Für den seit über 43 Jahren inhaftierten politischen Gefangenen bedeutet dies, weiterhin ist er weit von seinen Freunden, seiner Familie und seinen Verteidigern inhaftiert und weiterhin bleibt ihm die Behandlung in der Mayo-Klinik verwehrt. Es gibt immer noch keine adäquate medizinische Versorgung bezüglich seines Bauchaorta-Aneuyrismas. Peltier ist aufgrund permanenter Hüftschmerzen und Gehbeschwerden auf eine Gehhilfe angewiesen, wobei ihm seit September 2017  ein Rollstuhl zu Verfügung steht. Im gleichen Monat bekam er einen dreifachen Bypass im Herzbereich gelegt, eine Operation von der er sich gut erholt hat.  Es gibt seit fast 44 Jahren nichts, was die Festnahme, die Auslieferung aus Kanada 1976, die Verurteilung und die anhaltende Haft rechtfertigt. Aus unserer Sicht ist dieser Fall, seine Geschichte und der gesamte juristische und politische Umgang einer der größten weltweiten Justizskandale des 20. und 21. Jahrhunderts. Leonard Peltier braucht unsere anhaltende Unterstützung als tagtägliches Überlebensmittel.

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Klimastreik heute: mitmachen

und hier eine weitere Info zu den Aktionen rund um Leonard Peltiers 75. Geburtstag. Danke an die Veranstalter*innen in Berlin und allen, die gekommen sind. Danke an die Veranstalter*innen in Hamburg und an die Besucher*innen. Danke an alle Verantwortlichen in Nürnberg, Leipzig und Frankfurt und allen Teilnehmer*innen. Weiterhin danke an die jungeWelt für deren Berichte, Interviews und Anzeigen. Und danke an die Berliner Genoss*innen für die Berichte auf deren Homepadge und für die Radiosendung. Der Kampf geht weiter.

Podcast nach Ausstrahlung
http://radioaktivberlin.blogsport.de/2019/09/18/free-them-all-freiheit-fuer-leonard-peltierfree-them-all-freiheit-fuer-leonard-peltier-sondersednung-vom-17-09-2019-von-radio-aktiv-berlin/

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Auf den Zusammenhang von Ressourcenausbeutung und -verschwendung, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen haben wir als Organisation immer wieder hingewiesen. Dass hierbei auch indigene Rechte & Belange erheblich tangiert werden, dass hierbei indigene Aktivist*innen mit am häufigtsen verfolgt, diskriminiert, kriminalisiert oder auch ermordet werden, dass hierbei Indigene ihrer Lebensgrundlagen beraubt und sie zu tausenden, zehntausenden oder auch hunderttausenden vertrieben wurden – all das war bereits seit längerem Teil unserer Aufklärungsarbeit.

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Frankfurt am Main: Der 17.9.2019 war für den Peltier-Aktionsmonat in Deutschland sowie für die 8. Lese- und Vortragstour “Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand” die Abschlussveranstaltung. An der monatlichen Mahnwache für politische Gefangene vor dem Frankfurter US-Generalkonsulat nahmen 20 Unterstützer*innen teil.

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Nachdem am 17.8. das Frankfurter Mahnwachen-Bündnis aus Tokata-LPSG RheinMain e. V., Frankfurter Mumia-Bündnis, Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. Ffm sein 5jähriges Bestehen der monatlichen Mahnwachen vor dem US-Generalkonsulat beging und es hierzu auch einen Redebeitrag gab, findet nun am 17.9.2019 die nächste Mahnwache statt, die u.a. an die Schicksale von Leonard Peltier, Ana Belen-Montes und Mumia Abu-Jamal erinnert. Aufgrund der zeitlichen Nähe zum 75. Geburtstag des indigenen politischen Gefangenen Leonard Peltier, wird am morgigen Dienstag dessen Person und Situation im Mittelpunkt der Mahnwache stehen. Neben einem Kundgebungsbeitrag wird es auch musikalische Beiträge sowie eine Lesung geben. Im Rahmen der 8. Lesereise zum Buch “Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand” werden Passagen aus dem 2017 in 2. Auflage erschienen Buch geben

Dienstag, 17.9.2019 18:00 – 19:00 Uhr, Frankfurt am Main, Giessener Str. 30, gegenüber dem US-Generalkonsulat

aus junge Welt, 16.9.2019. Interview mit Kurt Bovensiepen vom Frankfurter Mumia Bündnis und Tokata-LPSG RheinMain sowie junge Welt, 12.9.2019. Artikel von Michael Koch, Tokata-LPSG RheinMain.

Am Dienstag findet eine Mahnwache für politische Langzeitgefangene in den USA vor dem US-Generalkonsulat in Frankfurt am Main statt. Was versprechen Sie sich davon?

Wir halten seit fünf Jahren regelmäßig die Mahnwache ab, um an die in den USA inhaftierten politischen Gefangenen zu erinnern. Wir setzen uns dafür ein, dass Leonard Peltier, Mumia Abu-Jamal, Ana Belén Montes und andere endlich freigelassen werden. Schon lange zuvor, seit Dezember 2000, hatten wir immer wieder protestiert. Damals forderten wir auch die Freilassung der fünf kubanischen Agenten, die seit 1998 in den USA im Knast waren. Diese Gruppe, ursprünglich zu hohen Haftstrafen verurteilt, ist mittlerweile auf freiem Fuß: die letzten drei von ihnen seit Dezember 2014. Sie waren der Spionage angeklagt. Dass sie in der Regierungszeit des US-Präsidenten Barack Obama freigelassen wurden, war vorrangig dem weltweiten Druck der Öffentlichkeit zu verdanken.

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Bericht aus Berlin vom Berliner Mumia Bündnis

Gestern, am 14. September 2019 protestierten in Berlin ca. 100 Menschen
vor der US Botschaft in Berlin für die medizinische Versorgung und
Freiheit des indigenen Gefangenen Leonard Peltier, der bereits seit 1976
in den USA inhaftiert ist. Die z.T. bundesweit angereiste Redner*innen beschrieben seine Situation, die juristischen Widersprüche in seinem Fall und auch aktuelle Beispiele indigenen Widerstands gegen Rassismus, patriarchale Gewalt und ökologische Zerstörung in den Nordamerikas.

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Uns erreicht zwei Tage nach Leonard Peltiers 75. Geburtstag folgende Nachricht. Es gibt bezogen auf Leonard keine Neuigkeiten. Peltier ist nach wie vor im Lockdown, d.h. 24stündigen Dauereinschluss. Daran wird sich wohl in der Haftanstalt nichts so schnell ändern. Und so ist er auch von den wenigen Telefon- sowie Emailkontakten und Besuchsmöglichkeiten an diesem Tag abgeschnitten. Die Lichtverhältnisse in der engen Zelle sind übelst, seine Augen ermüden und man schiebt ihm sein Essen dreimal täglich durch die Türe. Das ist würdelos, widerlich, unmenschlich und für ihn eine riesige Frustration. Für eure wundervollen Unterstützungsaktionen in Deutschland vielen Dank. In diesem Sinne: Smash prisons-free Peltier, free them all. We never give up to fight for his freedom.

Ja, es waren nur 6 Aufrechte, die am 12.9., an Peltiers 75. Geburtstag vor der US-Botschaft standen, aber es waren dort dutzende Touristen, wenn nicht hunderte und somit wurden auch viele Menschen erreicht. Bei der Lesung am 13.9. fanden zwischen 40 und 50 Interessierte den Weg in die SCHWARZE RISSE BUCHHANDLUNG im Mehringhof und nahmen an der über 2stündigen Veranstaltung teil. Und heute, am 14.9. waren es knapp 100 Teilnehmende an der Kundgebung vor der US-Botschaft, doch Samstagmittag war beste Touristenzeit und tatsächlich lauschten viele den Beiträgen und Songs zu Peltier, Abu-Jamal u.a. Gefangenen. Viele zeigten ihr Interesse in dem sie Unterschriftenlisten ausfüllten, Briefe vor Ort direkt an Peltier verfassten oder Infomaterial mitnahmen sowie Bücher kauften. Dank allen Unterstützer*innen dieses Marathons. Die kommenden Tage dann noch mehr Bilder online. Und am17.9. geht es um 18 Uhr weiter in Frankfurt am Main vor dem Generalkonsulat der USA.

Songs for Leonard Peltier vor dem Brandenburger Tor und der US-Botschaft

Nach einer gut besuchten gestrigen Lesung in der Buchhandlung SCHWARZE RISSE zu Leonard Peltier, geht heute der dreitägige Peltier-Veranstaltungsmarathon in Berlin mit einer Kundgebung vor der US-Botschaft zu ende. Ab 15:00 Uhr heißt es am Pariser Platz “Free Leonard Peltier, free them all”. Anlässlich Peltiers 75. Geburtstag vor zwei Tagen steht seine Person namentlich im Vordergrund, aber an sich steht sein Fall exemplarisch für viele andere politische Langzeitgefangene in den USA. Auch an diese wird im Verlauf der Kundgebung erinnert.

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