Willkommen auf der Homepage von Tokata – LPSG RheinMain e. V., offizielles Chapter des International Leonard Peltier Defense Offense Committees in Deutschland.

Für den indigenen politischen Gefangenen Leonard Peltier ist jedes weitere Jahr, jeder weitere Monat, jede weitere Woche, ja jeder weitere Tag anhaltender Inhaftierung ein Wettkampf zwischen Leben in Freiheit oder Tod im Knast. Die Weigerung des früheren US-Präsidenten Barak Obamah, Peltier zu begnadigen, hat diese Situation nur noch mehr verschärft. Nun richten viele Unterstützer*innen in den USA ihre Hoffnung auf den amtierenden Präsidenten. Was immer wir davon halten und wie realistisch wir dies einschätzen, es ist eine legitime Option Leonards, seiner Familie und Freunde in den USA, diesen Weg zu gehen. Auch über uns kann demnächst die entsprechende Kampagnenpostkarte bezogen werden.

Zu Leonard Peltiers Haft- und Gesundheitszustand aktuell nur so viel: Nach wie vor gibt es keine adäquate medizinische Versorgung bezüglich seines Bauchaorta-Aneuyrismas. Da Peltier  aufgrund permanenter Hüftschmerzen und Gehbeschwerden auf eine Gehhilfe angewiesen ist,  steht ihm nun ein Rollstuhl zu Verfügung. Im September 2017 bekam er einen dreifachen Bypass im Herzbereich gelegt, eine Operation von der er sich gut erholt hat. All das sind zusätzliche Einschränkungen im  Hochsicherheitsknast, fern von seinen Verwandten und Freunden. Erschwert wird diese Situation durch die ständigen Lock Downs, d.h. “rund um die Uhr-Einschlüsse”, die sich nicht gegen LP persönlich richten, sondern Ausdruck der desolaten Situation im USP Coleman sind.
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Lakota Dream Museum in Rapid City eröffnet

Die Vision des 23jährigen Lakota Adonis Saltes wurde nun zur Realität. In Rapid City, Süd Dakota eröffnete an der Mainstreet, nahe der Läden Prairie Edge und Sonja Holy Eagles Dakota Drums das LAKOTA DREAM MUSEUM. Im Rahmen unserer ersten Bildungs- und Begegnungsreise für Erwachsene hatten wir bereits vor Eröffnung die Gelegenheit zweimal die Arbeiten an der Museumsgestaltung zu begutachten und wie stellte einer unserer Teilnehmer gegenüber Adonis Saltes mit: “Er sei tief beeindruckt und dies wäre mit Abstand eines der besten Museen, die er gesehen habe”. Man könnte es salopp aber auch so zusammenfassen: klein aber fein. In dem einzigen Ausstellungsraum zeugen großformatige Foto- und Textpräsentationen von Kultur und Geschichte der Lakota, deren spirituellen Philosophie aber auch dem versuchten Völkermord an ihnen. Nicht fehlen konnten großflächige Infotafeln zum indigenen Widerstand, zum American Indian Movement und zu den Protagonist*innen des AIM. In diesem Kontext fallen auch zwei große Gemälde des indianischen politischen Gefangenen Leonard Peltier auf,  der seit nahezu 43 Jahren inhaftiert ist.

Adonis Saltes und Michael Koch im Gespräch

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21.9.2018: Leonard Peltier sendet uns Soli-Botschaft zum Hambacher Forst

…. mittlerweile zehn Soli-Botschaften  sowie 20 Likes auf Facebook   aus dem indigenen Amerika. Außerdem kursieren Meldungen und Filme zum HAMBIE auf zahlreichen indigenen Netzwerken. 

Polizei prügelt wieder im Hambacher Forst

AKTUELL, einen Tag nach dem tragischen Tod von Steffen Meyn wird das Baumhaus-Dorf Lorien geräumt, das ist also die von CDU-Reuls gestern noch verkündete Atempause… Reuls, die schwarz-gelbe NRW-Koalition und die Polizei als Büttel und Schläger im Auftrag von RWE.

RWE – Reul Will Eskalieren – doch wer Wind sät wird Sturm ernten. Wir kommen und mit uns hoffentlich tausende. Am Sonntag holen wir uns den Wald zurück. Basta

https://twitter.com/HambiBleibt

Sonntagsspaziergang Hambacher Forst: 23.9.2018

hier der Verweis auf  eine Webseite, die näheres hierzu bekannt gibt..

http://naturfuehrung.com/hambacher-forst/

UND GANZ WICHTIG!!!!! AUCH AM SAMSTAG NOCHMAL AUF DIE SEITE SCHAUEN; DA GIBT ES EVENTUELLE KURZFRISTIGE ÄNDERUNGEN.

Kommt massenhaft, wir werden wohl auch da sein

Tokata – Aufruf an unsere indigenen Freunde zur Solidarität mit den Verteidiger*innen des Hambacher Waldes

Unser Aufruf zum Hambacher Forst ( nachzulesen am Ende dieses Beitrags) hat mittlerweile unsere indigenen Freund*innen in den USA erreicht und erste Soli-Adressen liegen vor. Hier eine Message vom Women´s Earth and Climate Actrion Network:

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Mitch Walking Elk live im KJK Sandgasse in Offenbach

Am Dienstag, den 25.9.2018 ist der Cheyenne-Arapaho – Musiker Mitch Walking Elk zu Gast im Offenbacher KJK Sandgasse 26. Das Konzert des stimmgewaltigen Musikers beginnt um 20:30 Uhr. Bereits ab 19:30 ist Einlass und um 19:45 beginnt ein Vorprogramm mit einer Bilderschau zum deutsch-indianischen Begegnungsprojekt für Erwachsene, das im Sommer 2018 in der Pine Ridge Reservation stattfand. Außerdem liest Michael Koch einige Passagen aus dem Buch “Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand”.

Eintritt: 5,00 €

CAMPACT-Aktion zum Hambacher Forst. Der Widerstand geht weiter

https://aktion.campact.de/kohleaus/hambach-appell/teilnehmen

 

Wer bei Standing Rock aufsteht, sollte hierzulande ebenso handeln und aktiv werden: unterzeichnet die Aktion von CAMPACT, nehmt an Protestaktionen am Hambacher Forst und in eurer Region teil, erfreut die nächst gelegene RWE-Niederlassung durch euern Besuch. Umweltpolitik bedeutet Konzerne anzugreifen.

 

Wer zu Standing Rock aufsteht, sollte beim Hambacher Forst nicht sitzen bleiben….

…denn es sind immer wieder die gleichen Konzerne, die ihr dreckiges Geschäft auf Kosten von Mensch und Natur machen. Wohlwissend, dass die Braunkohleindustrie derzeit für viele Menschen der Region Arbeit bedeutet und somit existenziell als auch ideell bedeutsam ist, sind fossile Brennstoffe ein Auslaufmodell. Hierfür heute noch Wälder zu opfern ist anachronistisch. Vielmehr hätte eine verantwortungsvolle und auf die Zukunft ausgerichtete Arbeitsmarkt-, Umwelt-, Energie- und Gesellschaftspolitik längst die Wende in einen nachhaltigen  Strukturwandel vornehmen können, statt die an ihren Arbeitsplätzen hängenden Menschen mit Illusionen abzuspeisen. Der Kohleausstieg kommt nämlich früher oder später sowieso – hierzulande als auch anderswo.

Wir solidarisieren uns mit den Besetzer*innen des Hambacher Forsts und rufen euch zu aktiver Solidarität auf. Kommt zu Aktionen in die Region um den Hambacher Forst. Schaut ob es Aktionen in eurer Region gibt oder organisiert dort welche. RWE freut sich sicherlich auf zahlreiche Besuche überall im Land – 24 Std. täglich , 7 Tage die Woche.

12.9.2018: Mahnwache für Leonard Peltier in Frankfurt am Main und Leipzig anlässlich seines 74. Geburtstages

 Nicht vergessen: Am 12.9.2018 wird Leonard Peltier 74 Jahre alt. Aus diesem Anlass haben wir die monatliche Mahnwache in Frankfurt am Main auf diesen Tag verschoben. Unser Treffpunkt: Frankfurt am Main, Giessener Str. 30, gegenüber vom US-Generalkonsulat. Zeit: 18:00 bis 19:00 Uhr. Außerdem findet eine weitere Mahnwache aus diesem Anlass an diesem Tag von 19 bis 20 Uhr am Leipziger US- Generalkonsulat an der Ecke Wilhelm-Seyfferth-/Wächterstraße statt.
Free Leonard Peltier

Neue Regulierungen (Schikanen) bei den Postbedingungen für Leonard Peltier

Hier die neuen Regulierungen, wenn ihr Leonard Peltier schreiben wollt: Es ist nur noch weißes Briefpapier in weißen Umschlägen erlaubt. Das Papier darf nicht Kartenartig sein, der Brief darf keine  Bilder beinhalten, keine mit Markern oder Buntstiften gemalte Bilder. Adresse oder Absender dürfen nicht in Form von Aufklebern sein, sondern müssen in Tinte geschrieben sein oder in Form eines Adressstempels. Die Briefe dürfen nicht nach Parfüm, Duftstoffen, Eau de Cologne, sonstigen Sprays etc. riechen. Alle selbstgemachten oder gekauften Grußkarten sind untersagt. In allen o.g. Fällen wird die Post bei Verstoß beschlagnahmt und nicht ausgeliefert. Außerdem werden die Postumschläge der Anwälte vor Auslieferung fotokopiert. Briefmarken werden aus der Post entfernt und nicht ausgeliefert.  Die Geschichte entmenschlichender Haftbedingungen und eines pervertierten UnRechtssystems geht weiter. Bitte beachtet die neuen Auflagen, sonst wird eure Post nicht zugestellt.

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