Leonard Peltier: Bitte schreibt an das Federal Bureau of Prisons

Leonard Peltier soll einen Zellen-Mitbewohner bekommen, nach dem er seit längerem seine Zelle für sich alleine hatte. Aufgrund früherer Erfahrungen trifft dies bei Leonard und seinen Verteidigern nicht auf positive Resonanz. Bitte nutzt daher den Musterbrief (siehe O-Text) und wendet euch an das Federal Bureau of Prisons. Email-Adressen finden sich ebenfalls im Text. Bitte erinnert gleichzeitig an eine positive Entscheidung betreffend Leonards Verlegungsantrag nach Wisconsin.

eure E-mail bitte an das Bureau of Prison mit der Bitte keine Neuzuweisung eines Zellen-Mitgefangenen bei Mr. Leonard Peltier 89637-132 vorzunehmen und Leoinard Peltier in einer Einzelzelle zu lassen. Eure Emails bitte an: COA/publicinformation@bop.gov
SERO/ExecAssistant@bop.gov
Jcdinicola@bop.gov Greetings:
It is with incredible concern that I learned that Leonard Peltier 89637-132 was assigned a cellmate. This is highly unusual as Leonard has had a single cell for a considerable amount of time, making this sudden assignment suspect. There has been an unfortunate history with Leonard being negatively impacted by the actions of cellmates. The time he had a cellmate in USP Lewisburg, he received disciplinary action including a transfer to USP Coleman, for contraband Leonard had nothing to do with and he is concerned this could happen again. This pattern of the BOP against Mr. Peltier is similar to the time that the BOP used another Native prisoner, Standing Deer in a plot to assassinate Mr. Peltier.
I am against these actions on the part of the BOP which are a way to undermine Mr. Peltier’s transfer request to be moved to FCI Oxford WI. I am asking that you reassign Mr. Peltier’s cellmate to another location, to ensure Leonard Peltier’s safety. Sincerely …..es folgt euer Namen

Frankfurt am Main – 17.2.2019: Mahnwache für Leonard Peltier, Mumia Abu-Jamal und andere politische Gefangene in den USA

Wie seit vielen Jahren wieder gegenüber dem US-Generalkonsulat, Giessener Str. 30, Frankfurt am Main

18:00 – 19:00 Uhr

Unter anderem mit Film-, Rede- und Musikbeiträgen

Auch AMNESTY INTERNATIONAL USA ruft zur Unterstützung des Verlegungsantrages von Leonard Peltier auf

mehr hierzu auch auf dieser Website und in unserem aktuellen Newsletter, auch mit Musterbrief. Bitte unterstützt diese Aktion. Leonards Verlegung in eine Haftanstalt mittlerer Sicherheitsstufe wäre ein erster wichtiger Schritt, um aus der unsäglichen Situation in Coleman herauszukommen

02/08/2019

Urgent Action: Demand Transfer for Native American Activist (USA: UA 16.19)


Native American activist Leonard Peltier has been imprisoned in the USA for over 40 years despite concerns over the fairness of his trial. The Bureau of Prisons should grant his request for a transfer, so he can be in a facility that is closer to his relatives and with better access to medical care facilities to treat his chronic health issues. We also continue to call for Leonard Peltier to be granted clemency and be released.

TAKE ACTION:

  1. Write a letter in your own words or using the sample below as a guide to the government official listed below. You can also email, fax, call or Tweet them.
  2. Click here to let us know the actions you took on Urgent Action 16.19. It’s important to report because we share the total number with the officials we are trying to persuade and the people we are trying to help.

Chief John O’Brien
Designation & Sentence Computation Center
Federal Bureau of Prisons
Grand Prairie Office Complex
346 Marine Forces Drive
Grand Prairie, TX 75051
Phone: 972-352-4400 I Fax: 972-352-4395
Email: GRA-DSC/PolicyCorrespondence@bop.gov
Contact form: https://www.bop.gov/inmates/concerns.jsp
Please choose Coleman I USP for the facility
(please mention inmate #89637-132)

Dear Chief O’Brien,

Leonard Peltier (inmate register number 89637-132) was a member of the American Indian Movement, which promotes Native American rights, he is 74 years old and has been incarcerated for more than 40 years. He has applied for a transfer to the Federal Correctional Institution in Oxford (Wisconsin) to be closer to his family and medical facilities.

Leonard Peltier is imprisoned in Florida, approximately 2,000 miles from his family in North Dakota and Minnesota. It is both a physical and financial hardship for his family to visit him. If transferred to the Federal Correctional Institution in Oxford, Wisconsin, a medium security facility, his relatives would be able to visit him more frequently and provide him with additional support.

James H. Reynolds, former US Attorney and the supervisor of the attorneys who prosecuted Leonard Peltier and handled his appeal, has publicly called for clemency and the release of Leonard Peltier.

After decades of incarceration, some of which was spent in solitary confinement, there are serious concerns about Leonard Peltier’s health. He suffers from diabetes, and in January 2016 was diagnosed with an abdominal aortic aneurysm, which can be fatal if it ruptures. More recently he has developed issues with his prostate that he describes as both painful and bothersome.

I urge you to see that Leonard Peltier is transferred to the Federal Correctional Institution in Oxford, Wisconsin, to be in closer proximity to his family as well as proper medical facilities to address the chronic health issues he faces after more than 40 years in prison.

Yours Sincerely,

ADDITIONAL RESOURCES

Downloads

Newsletter 1 – 2019

Und hier die Themen:

1. Verlegungsantrag Leonard Peltier 2. Jahresbericht 2018 und Spenden 2018 3. Erlebnisreise in das Land der Oglala-Lakota hat noch Plätze frei 4. Zum bevorstehenden 75. Geburtstag Leonard Peltiers (12.9.2019) 5. sonstiges

https://www.leonardpeltier.de/wp-admin/post.php?post=5471&action=edit

Schluss mit dem Schweigen zur drohenden türkischen Invasion gegen Nordostsyrien!

Wir haben nicht vergessen, wer viele IS-Hochburgen des Schreckens vom Terror befreit hat, wer gefangene und entführte Jesid*innen frei kämpfte und wer tatsächlich Werte wie Menschenrechte, Demokratie und Frauenrechte im Irak und Syrien verteidigte. Daher unterstützt unser Verein diesen Aufruf des Vereins Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e. V.

Die Vorbereitungen des türkischen Präsidenten Erdogan zum Einmarsch in die als Rojava bekannte selbstverwaltete Region in Nordostsyrien, erfordern eine entschiedene Reaktion aller, die für Frieden und Demokratie in der Welt eintreten.Denn der türkische Staat macht keinen Hehl daraus, wer das Hauptangriffsziel ist: nicht der selbsternannte Islamische Staat, den Ankara mit logistischer Unterstützung und dem Offenhalten der Grenze für ausländische Dschihadisten erst stark gemacht hat, sondern die Verteidigungskräfte YPG und YPJ, die die mehrheitlich von Kurdinnen und Kurden bewohnten Gebiete gegen die barbarischen Angriffe des IS verteidigen.Bereits jetzt kommen durch grenzüberschreitenden Beschuss seitens des türkischen Militärs immer wieder Zivilisten zu Schaden und die Angst der Menschen, dass mit einem Einmarsch türkischer Truppen Krieg und Terror in die Region zurückkehren, ist berechtigt: Am 20. Januar jährte sich Erdogans völkerrechtswidriger Überfall auf den kurdischen Kanton Afrin in Nordsyrien, der bis dahin ein Ort des Friedens und der Sicherheit für ethnische und religiöse Minderheiten und viele syrische Binnenflüchtlinge war. Eine türkisch-islamistische Allianz errichtete in Afrin ein Schreckensregime: die Besatzer verübten gezielt Massaker an der Zivilbevölkerung, beschlagnahmten Häuser der vertriebenen Bewohner und konkurrierende Söldnerbanden plündern, entführen, foltern und vergewaltigen dort noch immer.Diese grauenhaften Zustände sind bekannt, dennoch schweigt der Rest der Welt und auch die deutsche Bundesregierung bislang weitgehend. Dabei sind es Rüstungsgüter aus deutscher Produktion, mit denen das türkische Militär seinen Vormarsch absichert. Es sind deutsche Bürgschaften, die das islamistisch-nationalistische Regime in Ankara vor einer Wirtschaftskrise bewahren. Und es sind Besuche hochrangiger deutscher Regierungsvertreter, die Präsident Erdogan bislang immer wieder aus seiner internationalen politischen Isolation retteten. Es ist daher nicht hinnehmbar, dass die Bundesregierung den zu befürchtenden Massakern und ethnischen Säuberungen mit Stillschweigen begegnet.Wir, die Unterzeichnenden, möchten mit diesem Aufruf das Schweigen durchbrechen und sagen: Keine Waffe, keinen Euro für die Aggressoren!Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e. V.

Erlebnisreise in das indianische Amerika hat noch Plätze frei

Begegnungs- und Bildungsreise für Erwachsene mit dem Autor des Buches „Ein Leben für die Freiheit“

Es wird die zweite aber wahrscheinlich auch letzte Bildungsreise für Erwachsene in das Land der Oglala – Lakota (Sioux) sein, die der gemeinnützige Menschenrechtsverein „Tokata – LPSG RheinMain e. V.“ anbietet. Nach siebzehn Jahren deutsch-indianischer Jugendkulturaktionen und dreizehn Jahren Jugendreisen in diverse Reservate amerikanischer Ureinwohner, fand im Sommer 2018 die erste Bildungs- und Begegnungsreise für Erwachsene statt. Der große Erfolg dieser Reise bewegte die beiden Organisatoren und Reiseleiter Dr. Michael Koch und Claudia Weigmann-Koch dieses Reiseerlebnis 2019 nochmals zu wiederholen. Mit den beiden stehen den Reisenden nicht nur zwei erfahrene Reisebegleiter zur Seite, die seit fast 20 Jahren in den USA und Kanada   im Rahmen von Menschenrechts-, Kultur-, Umwelt- und Sozialprojekten aktiv sind. Durch die bestehenden Kontakte und langjährigen Erfahrungen wird die Tour für die Teilnehmenden zu einer unvergesslichen Bildungs- und Begegnungsreise mit zahlreichen Natur- und Kulturerlebnissen inner- und außerhalb der Reservation jenseits des üblichen Tourismus.

Die Reise findet vom 8. – 21. Juli 2019 statt. Für Interessierte, die die Zusatzfahrt in den Yellowstone Park mitbuchen, endet die Reise am 24.7.2019. Besucht werden zahlreiche Museen und historische Stätten, Umwelt- und Sozialprojekte. Indianische Referenten führen in ihren Vorträgen durch die Kultur, Geschichte und aktuellen Lebensbedingungen der Lakota, dabei auch durch die Geschichte von Völkermord und indigenen Widerstand. Lakota-Künstlerinnen und Künstler unterstützen die Herstellung eigener Schmuckstücke. Außerhalb der Reservation führt die Reise in zahlreiche State- und Nationalparks wie z. B. in die Badlands, Black Hills, zum Bear Butte oder auch Bear Lodge. Es finden außerdem Exkursionen nach Nebraska (Fort Robinson) und Wyoming (Devils Tower) statt. Immer wieder besteht dabei die Möglichkeit Bisons, Hirsche, Antilopen, Coyoten oder auch Adler aus nächster Nähe zu beobachten. Michael Koch, der auch Autor des in zweiter Auflage erschienen Buches „Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand“ ist, führt zusätzlich an die zentralen Orte der indigenen Bürgerrechtsaktionen und somit zu den Wurzeln seines Buches. Gegen Aufpreis kann die 14tägige Reise bis auf 17 Tage verlängert werden. Dann führt die Reise weiter in die Big Horn Mountains und in den Yellowstone Park. Neben einer Rundfahrt durch den Park und Wanderungen zu Wasserfällen und Geysiren stehen Bären- und Wolfsbeobachtungen im Lamar Valley auf dem Programm, bevor in Billings/Montana der Rückflug angetreten wurde. Der Grundpreis für die 14tägige Basisreise beträgt bei 10 Teilnehmern 2150,–€. Nicht enthalten sind hierbei die Flugkosten und Reiseversicherungen. Die Reiseleiter empfehlen hier Individualbuchungen, da dies erheblich günstiger sein kann. ImReisepreis sind alle Reise-, Eintritts-, Workshop- und Vortragskosten in den USA enthalten, ebenfalls Übernachtungen, Frühstück und Abendessen sowie durchgängige deutsche Reisebegleitung. Durch die Reise werden vor Ort Umwelt- und Sozialprojekte in der Reservation finanziell unterstützt.  Zwecks genauerer Informationen sowie Anmeldungen können sich Interessierte direkt an den Verein per Email an  lpsgrheinmain@aol.com oder telefonisch unter 0177 5736790 wenden  Hier erhalten alle Interessierten dann weiteres Infomaterial, Anmeldeformulare und die Allgemeinen Reisebedingungen. Die Reise kann aber auch gebucht werden über Kia-Ora Reisen (http://www.kia-ora-reisen.de, mail@kia-ora-reisen.de, Festnetz: +49 (0)761 477 43 23 oder Mobil: 0172 322 7404).

auf dem Weg zum BLACL ELK PEAK (früher Harney Peak) in den BLACK HILLS (PAHA SAPA)
Reiseprogramm anfordern unter: lpsgrheinmain@aol.com

Mahnwache Leipzig, 6.2.2019 für Leonard Peltier

Welche Symbolkraft: Leonard Peltier vor mehr als 40 Jahren in Handschellen und das Titelbild des Buches, das 2016 erschienen ist: Ein Selbstbildnis in dem kalten Sarkophag aus Beton und Stahl, der seit 43 Jahren sein Zuhause ist.  

Mahnwache zum 43. Jahrestag von Peltiers Verhaftung

Mittwoch ab 17.30 Uhr am US-Generalkonsulat Leipzig – Die Stimme des indianischen Amerika wird im Film zu hören sein

Was hat Leonard Peltier mit Angela Davis, Louis Corvalán und Nelson Mandela gemeinsam? Wenig! Denn niemand hat so lange in Gefängnissen zubringen müssen wie Peltier und alle drei Genannten sind durch eine internationale Solidaritätswelle freigekämpft worden. Das ist bei Peltier bisher leider nicht gelungen. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf, auch wenn Leonard, der im 75. Lebensjahr steht, am 6. Februar genau 43 Jahren in Haft sitzt. Und das, obwohl ihm die Schuld am Tod von zwei FBI-Agenten am 26. Juni 1975 in Oglala/Pine Ridge (Süddakota) nie nachgewiesen werden konnte.

Wir sind keine Utopisten, aber Realisten, und solange noch die Chance besteht, dass Leonard nach so langer Zeit in Freiheit kommt, werden wir alles Menschenmögliche dafür tun, um dieses Ziel doch noch zu erreichen. Deshalb laden wir für Mittwoch wieder zur Mahnwache ans US-Generalkonsulat in Leipzig ein. Spielt das Wetter mit, dann lassen wir „I’am the Indian Voice“ laufen, einen Film von Claus Biegert, der Leonard im Jahr 2000 im Gefängnis interviewen konnte. Die Stimme des indianischen Amerika wird also zu hören sein an diesem Tag des Unrechts.

Die Vertreter der Ostgruppe der Leonard-Peltier-Support-Group Rhein/Main laden am Mittwoch, dem 6. Februar von 17.30 bis 19 Uhr ans US-Generalkonsulat in Leipzig, Wilhelm Seyfferth-/Ecke Wächterstraße ein.

6.2.2019: Leonard Peltier seit 43 Jahren in Haft

Am 6.2.2019 beginnt das 44. Haftjahr Leonard Peltiers. Anlässlich dieses traurigen und unmenschlichen Jahrestages finden an vielen Orten weltweit Aktionen statt, so am 6.2.2019 in Leipzig vorm US-Generalkonsulat und in Paris. In Frankfurt am Main erinnert eine Mahnwache am 17.2.2019 an die andauernde Geiselhaft Peltiers. Mehr Infos demnächst.

Spenden- & Mitgliedsadressen fehlen uns

Beim Versenden der Spendenbesscheinigungen 2018 fiel uns auch dieses Jahr leider wieder auf, dass wir von einigen Spender*innen keine Adressen haben und auch nicht über unser Bankinstitut ermitteln können. Es geht dabei um Beträge i. H.v. 30,–€ von v. B., 200,– € von U.St., 100,–€ von B. Sch. und 24,–€ und weitere 10,–€ von U.Fr. Bitte mailt uns eure Adressen, damit diese Bescheinigungen zugestellt werden können.

Erzgruben-Unglück in Brasilien hat viele Opfer: -die-pataxo-die-fische-und-der-tod

https://de.euronews.com/2019/01/29/brasilien-die-pataxo-die-fische-und-der-tod

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