Good news for Mumia

2. Juli 2017

HGerne nehmen wir diese Meldung auf die Website:

allo, einige werden es vielleicht bereits im gestrigen Rundbrief aus Berlin ( http://www.mumia-hoerbuch.de/rundbrief.htm#jul17 ) gelesen haben: es gibt gute Neuigkeiten für Mumia Abu-Jamal. (…) Mumias Verteidigung um die Anwältinnen Christina Swarns (vom NAACP Legal Defense Fund) und Judith Ritter legte am 13. Juni 2017 Beschwerde gegen die Verweigerung der Staatsanwaltschaft von Philadelphia bei Common Pleas Court Richter Leon Tucker ein. Tucker hatte die Staatsanwaltschaft bereits Ende April aufgefordert, alle Akten auszuhändigen, die im Zusammenhang von Mumias Verfahren mit dem ehemaligen Staatsanwalt und späteren Berufungsrichter Ron Castille existieren. Prison Radio meldete am 29. Juni, dass Richter Tucker nun mit Sanktionen gegen die Staatsanwaltschaft droht, sollten sie dieser Forderung nicht nachkommen. (…) Weiterlesen »

Spendenaktion für Musik- und Suizidpräventionsprojekte Pine Ridge

1. Juli 2017

Nein, nicht schon wieder ein Großaufruf nach den 2015er und 2016er Spendenaktionen für die Herausgabe des Peltier- Buches  sowie das Heidelberger Symposium „Free Peltier“. Aber für kleinere Spenden wären wir doch im Namen und Interesse junger Lakota dankbar.  Zur Zeit weile ich mal wieder in South Dakota in der Pine Ridge Reservation. Natürlich spielte und spielen bei der Reise Leonard Peltier und die Soliarbeit, die Pipelineprojekte und sonstige Umwelt- und Menschenrechtsprojekte  eine Rolle. Doch hauptsächlich organisiere ich das letzte deutsch-indianische Jugendprojekt im Rez. Das Projekt ist eine Kooperation von Arbeit und Leben Hessen, Jugendamt Offenbach (Jugendkulturbüro), Tokata-LPSG RheinMain , finanziell noch unterstützt duch den Kinder- und Jugendplan des Bundes sowie zahlreichen Musikern. Nach 13 Jahren und 6 Projekten in Pine Ridge sowie einem Projekt in der Navaajoreservation können wir auf eine stolze Bilanz zurückblicken. In dieser Zeit haben wir Instrumente i. H. v. ca. 65.000,– US-$ in die beiden o.g. Reservationen und in die Menominee Reservation spenden können. Und 100 Jugendliche aus Offenbach und Umgebung haben an diesen Projekten teilgenommen und natürlich auch viele junge Lakota und Diné.
Nun steht also die nächste und auch letzte Fahrt dieser Art bevor. 12 Jugendliche fahren mit uns 15 Tage nach Süd Dakota. Für die Musikworkshops benötigen wir noch dringend zwei kleine Gitarrenverstärker, 2 Akustikgitarren, 1 Akustikbass, 4 Mikrofone und weiteren Kleinkram (Stimmgerät, Gitarrenständer, Mikroständer). Aus den bisherigen Erfahrungen wissen wir, dass der Transport gespendeter Instrumente sehr aufwendig und auch teuer ist. Für die Transportkosten bekämen wir hier alleine über die Hälfte der Artikel neuwertig. Daher wären wir hier besonders für Geldspenden dankbar, auch kleinere Beträge helfen schon. Ein Teil der Instrumente und ggf. auch etwas Restgeld sollen an ein Projekt gehen, dass sich u. a. auch um jugendliche Selbstmordgefährdete in der Reservation kümmert.
Nun noch eine Bitte. Bitte schreibt eure Adresse bei der Überweisung so mit drauf, dass wir sie auch erhalten. Leider erhalten wir immer wieder Spenden, die wir bislang nicht bescheinigen konnten, da wir keine Adressen erhalten. Vorschlag: sendet bitte uns eine Email mit eurer Adresse und dem Spendenbetrag, dann klappt das auf alle Fälle.  Verwendungsnachweis:  Sommerprojekt 2017.  Das Soendenkonto findet ihr am Email-Ende.
Auf unserer Homepage findet ihr unter „Spenden & Mitgliedschaft“ eine entsprechende Seite, die euch über Spendeneingänge und Verwendung dann informiert.
mit solidarischen Grüßen aus dem Rez
 

Bilder vom Oglala Commemoraton Day 2017

27. Juni 2017

 

Bilder: Ballon für Jung und Junggebliebene von Tokata-LPSG RheinMain E. V. ;  Sage Trudells Rücken sagt alles; der  5km lange Walk beginnt; Henry Red Cloud mit zwei Töchtern von Paul Shiels Peltier, der im Dez. 2017 verstarb; Keith Rabbit ist seit vielen Jahrzehnten als Peltier-Supporter dabei; AIM-Aktivist Cuny Dog wird für seine anhaltende Unterstützung geehrt; Frederek Cedar Face (re.) ist einer der Organisatoren des Oglala Commemoration Committees; Paulette Robideau übergibt Henry Red Cloud in Gegenwart von Paul Peltiers Witwe und Kinder zur Ehrung eine Decke;  Weiterlesen »

Statement from Leonard for the Oglala Commemoration

27. Juni 2017

Das aktuelle Statement Leonard Peltiers wurde beim gestrigen Oglala Commemortion Day in Oglala verlesen. Neben Aktivist*innen des Oglala Commemoration Committees, des ILPDC, AIM Grassroots, alten AIM Vets und Bewohner*innen der Pine Ridge Reservation waren auch Gäste aus Italien und Deutschland vor Ort. Besonders bewegend war die Rede Henry Red Clouds zum Tod Paul Peltiers im vergangenen Dezember. Unter den Gästen auch dieses Jahr wieder Sage Trudell, Tochter des 2015 verstorbenen AIM-Aktivisten, Sängers und Filmdarstellers John Trudell. Für sein über ein halbes Jahrhundert anhaltendes Engagement als AIM Warrior ( von Alcatraz und Wounded Knee 1973, bei AIM Grassroots und als Security bei den No DAPL-Camps) wurde Cuny Dog geehrt. Beim Abschlusskonzert wurde Henry Red Cloud für sein Engagment für Paul Peltier und dessen Familie geehrt, zum Abschluss präsentierte auch Tokata-LPSG RheinMain – Sprecher Michael Koch drei Songs als Unterstützung für Leonard Peltier und die Protectors of Water. Neben Leonards Fall und Situation war der Kampf gegen die DAPL und das Engagement für den Nachwuchs und dessen spätere Bedeutung für die Fortführung der Kämpfe um indigene Rechte sowie Protect Mother Earth einer der zentralen Themen dieses Tages. Einige Bilder des Tages folgen später

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26.6.2017 Oglala Commemoration Day: Tokata-LPSG RheinMain zum fünften Mal dabei

26. Juni 2017

42 Jahre ist es her, dass  in der Pine Ridge Reservation die mörderische Gewalt der korrupten Stammesregierung, der Goons und des FBI sowie sonstiger Polizeigruppen eskalierte. Die blutigen Folgen: drei Tote – der junge AIM – Aktivist Joe Stuntz sowie die FBI-Agents  Coler und Williams. Und es gab weitere Opfer: das American Indian Movement, das nun immer mehr als terroristische Vereinigung denunziert wurde, sowie Leonard Peltier, jener AIM-Aktivist dem man den Tod der beiden Agents anlastete – ohne Beweise.

Seit über 41 Jahren ist der nunmehr fast 73jährige Aktivist in Haft. Am 26.6.2017 erinnern wir in Oglala erneut mit einem Gedenkmarsch und einer Versammlung an die Geschehnisse vor 42  Jahren. Leonard Peltier muss endlich frei kommen. Und jene, die gegen ihn Beweise fälschten gehören in den Knast.


Kurze News von Leonard Peltier und vom ILPDC

18. Juni 2017

Am 1. Juni schrieben Kari Ann und Paulette vom ILPDC, dass der lockdown in Coleman beendet sei. Der lockdown richtete sich nicht persönlich gegen Leonard Peltier, sondern betraf alle Inhaftierten, da sich Coleman immer mehr zur Gladiatorenschule rivalisierender Häftlinggangs entwickelte.

Dies deckt sich mit einer Email Leonard Peltiers vom 30. Mai, indem er von zeitweisen Aufhebungen des lockdown schrieb, mit der Hoffnung demnächst wieder Emailkontakte zu intensivieren, was im lockdown eben nicht möglich sei. Weiterlesen »

Samstag, 17.6.2017: Mahnwache für Peltier, Abu-Jamal u.a. in Frankfurt am Main

16. Juni 2017

Auch im Juni findet wieder die monatliche Mahnwache für Leonard Peltier und andere politische Gefangene in den USA vor dem US-Generalkonsulat statt.

Ort:  Giessener Str. 30, Frankfurt am Main

Zeit: 18:00 – 19:00 Uhr   am 17.6.2017

6.6.2017: NATIVE AMERICAN DAY in Offenbach am Main

5. Juni 2017

2. Juni 2017: Vor 50 Jahren wurde Benno Ohnesorg ermordet

2. Juni 2017

Was vor 50 Jahren in Berlin geschah war weder ein Unfall, noch ein Versehen, noch Notwehr. Es war die Aktion eines durchgeknallten Polizisten, der später niemals Reue zeigte. Der Polizist Karl – Heinz Kurras war ein Mörder, der Tod Benno Ohnesorgs war Mord. Die politischen Verantwortlichen von einst taten alles dafür, die genauen Umstände zu vertuschen. Beweise gingen verloren, der Schädel des Verstorbenen wurde zwecks Vernichtung von Beweisen geschändet. Der Mord an Benno Ohnesorg am Abend des 2. Juni 1967 war der Gipfel einer gewalttätigen polizeilich-politischen Eskalation gegen Anti-Schah-Demonstranten. Und es war das Fanal für 1968. Politiker, Polizeiverantwortliche und Juristen im post-faschistischen Deutschland  versuchten die Wahrheit der tödlichen Vorkommnisse zu vertuschen. Benno Ohnesorg und sein Tod  werden wir nicht vergessen. Wir werden auch nicht vergessen, wie ein Mörder freigesprochen wurde und seine reaktionären Auslassungen verbreiten konnte – reuelos. Warum wir das schreiben? Für den Vorstandsvorsitzenden dieses Vereins war dieser Tag, an der 15 Jahre alt war, der Tag an dem seine progressive Politisierung begann. In Memory, Benno Ohnesorg.

ein Mörder  und sein Opfer  

Aktionswochenende

1. Juni 2017

und hier der Zeitplan für die Tage um Pfingsten:

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