Unsere Wochenend-Freizeitempfehlungen für alle, die im Kampf für eine bessere (Um)Welt aktiv sind und aktiv sein wollen: Dannenröder Wald und Keyenberg.

Natürlich könnt Ihr bereits am Samstag nach Dannenrod kommen. In den Resten des Herrenwaldes und im Danni gibt es immer etwas zu tun, schaut euch das Resultat von Räumungs- und Rodungsarbeiten an, behindert die Zerstörungskräfte vor Ort durch pfiffige Aktionen und sichert den Danni durch weitere Baumaßnahmen – und achtet dabei immer auf eure Sicherheit und die Sicherheit anderer (auch der Polizistzen) bezüglich Covid 19-Infektionen. Mit unserem Engagement stehen wir für Leben und Gesundheit. Für Sonntag ist dann eine weitere Aktion geplant (siehe späteren Text), bitte beachtet die im Text meachten Aussagen zur CORONA-PRÄVENTION. Und gerne unterstützen wir auch die Aktion von ALLE DÖRFER BLEIBEN im Rheinischen Kohlerevier bei Keyenberg. Wir werden versuchen hier vor Ort zu sein. Auch hierzu weiter unten eine entsprechende Nachricht. In diesem Sinne, in solidarity and in struggle – keep staying rebel.

Aktion Keine A 49: bitte Corona-Schutzmaßnahmen beachten

Liebe Unterstützer*innen der Petition “Ausbaustopp A49: Rettet den Dannenröder Forst und Herrenwald!”,neben dem Dannenröder Wald bin ich aufgewachsen. Zwischen Laubbäumen, auf Waldwegen habe ich meine Kindheit verbracht. Jetzt soll der Danni weichen – für eine Autobahn. Seit Jahren versuche ich das zu verhindern: privat in der Initiative “Keine A49” und als Sprecherin für die Grünen in Homberg. Die Kettensägen und Räumpanzer rücken gerade jeden Tag näher an den Danni heran.Um die wunderschönen alten Bäume noch zu retten, brauchen wir Sie mit uns im Wald: Wenn Sie in der Region um den “Danni” wohnen, dann kommen Sie am Sonntag, 25. Oktober, um 12 Uhr nach Dannenrod. Mit einer Menschenkette stellen wir uns schützend vor den Wald. Mit roten Bändern, die wir zwischen uns aufspannen, halten wir ausreichend Abstand und ziehen so eine rote Linie. Bis hierhin und nicht weiter – die hessische Regierung muss die Abholung jetzt stoppen.Uns läuft die Zeit davon: Der “Danni” steht kurz vor der Vernichtung. Deswegen sollte die Aktion richtig groß werden, mit Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet. Eigentlich, denn wegen der rasant steigenden Corona-Zahlen wäre das aktuell unverantwortlich. Deshalb haben wir gemeinsam mit Campact einen Plan geschmiedet: Wir machen eine kleinere, coronasichere Aktion nur mit Menschen hier aus der Region – aus dem Vogelsberg, aus Marburg und Gießen. Wenn Sie dazugehören, dann kommen Sie bitte auch am Sonntag zum Danni! 

Ort:      Homberg (Ohm) OT Dannenrod, Mahnwache an der Straße “Zur Waldecke”, zwischen dem Dorf Dannenrod und dem Waldrand (Stadtplanlink)
Zeit:      Sonntag, 25. Oktober 2020, 12 Uhr

Sicherheit geht für uns vor: Mit roten Bändern halten wir auch während der Menschenkette genug Abstand. Ich bitte Sie trotzdem, während der gesamten Aktion einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wenn Sie mögen, tragen Sie gerne rote Kleidung. So wird unsere rote Linie vor dem Wald noch eindrucksvoller. Damit Sie auch sicher in den Wald kommen, hat Campact einen kostenlosen Shuttlebus organisiert. Der fährt vom Bahnhof in Stadtallendorf los und bringt Sie nach der Aktion auch wieder dorthin zurück. Alternativ können Sie gerne auch mit dem Fahrrad oder dem eigenen Auto anreisen. Bilden Sie auch gerne Mitfahrgelegenheiten, aber achten Sie unbedingt auf Corona-Sicherheit!Wir organisieren diese Aktion gerade mit wenigen Menschen und kurzem zeitlichen Vorlauf. Damit wir gut planen können, melden Sie sich bitte jetzt gleich anaktion@campact.deWenn Sie nicht in der Region wohnen, können Sie den Protest für den “Danni” trotzdem von zu Hause aus unterstützen: Teilen Sie am Sonntag Beiträge zur Aktion auf Ihren Social-Media-Kanälen. Twittern Sie selbst mit dem Hashtag #DanniBleibt an Bundesverkehrsminister Scheuer (@AndiScheuer) und fordern Sie ihn auf, den Bau der A49 zu stoppen. So können wir die coronasichere Protest-Aktion gemeinsam richtig groß machen. Herzliche Grüße
Barbara Schlemmer vom Aktionsbündnis “Keine A49”PS: Mit unserem Protest sind wir nicht allein: Zeitgleich protestieren in Berlin Aktive von Campact und Fridays for Future direkt vor dem Verkehrsministerium. So zeigen wir auch in Zeiten von Corona, dass sich viele Menschen für den Danni einsetzen. Gemeinsam tragen wir den Protest vom Wald bis zu CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer.

Aktionen rund um den Kohleabbau: bitte Corona-Schutzmaßnahmen beachten

Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…

nächster Tiefschlag für die wachsende Klima-Bewegung, der Entwurf zur neuen Leitentscheidung Braunkohle NRWE liegt auf dem Tisch.

Der Entwurf ignoriert erneut alle besorgniserregenden Erkenntnisse der Wissenschaft, die Landesregierung hält an der klimaschädlichsten Form der Energieerzeugung fest.

Die Dörfer am Tagebau Garzweiler, von Armin Laschet der Vernichtung preisgegeben? Wieso ist eigentlich die BILD-Zeitung das einzige Presseorgan, deren Redakteurin wirklich recherchiert hat und die richtigen Fragen stellt? Guter Text und ebenso guter Film…

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/nrw-landesregierung-beharrt-auf-braunkohle-73305488.bild.html

Was passiert am Hambacher Loch? Morschenich wird nicht mehr “bergbaulich in Anspruch genommen”. Die verbliebenen Bewohner können bis 2024 entscheiden, ob sie bleiben oder gehen. So weit so gut. Aber was passiert jetzt? Seit heute, 19. Oktober 2020, hat RWE begonnen, im Ort bis zu 40 Häuser abzureißen. Was will man den gebliebenen Menschen damit sagen? Wir machen Euch das Leben zur Hölle, geht endlich…

NRWE und alle Entscheidungsträger, Ihr habt die Rechnung erneut ohne die Menschen gemacht, die nicht weiter tatenlos zusehen wollen, wie der ganze Braunkohlewahnsinn auf Kosten kommender Generationen weitergeht. Es ist an uns, die Politik und die Verantwortlichen zum Handeln zwingen: Der Kohleausstieg bleibt Handarbeit!

Gelegenheit dazu gibt es in den kommenden Wochen genug:

– Dauermahnwache in Lützerath https://twitter.com/MaWaLuetzerath
– Sonntag, 25. Oktober, Keyenberg, Wald statt Kohle, 78 Monate Wald- und Dorfspaziergänge…….
und hier werden wir aller Voraussicht nach sein (Tokata-LPSG RheinMain)
11:30 Uhr Treffpunkt am Wendehammer an der L277/Kreuzung L354/Borschemicher Straße, 12 Uhr Beginn des Spazierganges durch Keyenberg, Baumpflanzaktion am Grundstück von “Menschenrecht vor Bergrecht”, Dorfrundgang Keyenberg und Kuckum, Abschluss bei den wunderbaren Menschen in “Unser Aller Wald” mit Musik, Gesprächen und mehr…

– Donnerstag, 29. Oktober, 17 Uhr, Türnichhalle Kerpen, Demonstration/Mahnwache anlässlich der zweiten “Dialogveranstaltung” zur Leitentscheidung, diesmal zum Tagebau Hambach.
Anmeldeverfahren, hoffentlich schaffen es einige Menschen auch in die Halle, auf https://www.leitentscheidung-perspektiven-nrw.de/event-informationen

– Samstag, den 31. Oktober, 15 Uhr, Treffpunkt am Friedhof Immerath
Einladung zum Gottesdienst an der Kante – Ein Zeichen der Hoffnung setzen: Von der Zerstörung zum Wiederaufbau des Tempels – Hl. Messe mit Aufrichtung eines Kreuzes am Ort des zerstörten Immerather Domes

https://www.kirchen-im-dorf-lassen.de/

– Donnerstag, 5. November 2020, Aachen, 19:30, Kohleausstieg 2038 – zu spät fürs Klima? Vortrag und Podium – ausgebucht, man kann sich auf eine Warteliste setzen lassen…
https://dioezesanrat-aachen.de/aktuelles/veranstaltungen/a-event/Kohleausstieg-2038-zu-spaet-fuers-Klima/

– Sonntag, 8. November, Wald statt Kohle, 79 Monate Wald- und Dorfspaziergänge, 11.30 Uhr Morschenich, 12 Uhr Beginn, Rundgang durch das “gerettete” Dorf, danach Spaziergang am und im Hambacher Wald
Und dann noch zwei wichtige links und Petitionen:
Die Buirer für Buir schreiben gleich zweimal. Zuerst geht es um den geplanten Kiesabbau rund um den Hambacher Wald und bis vor die Türen von Buir, eine Verwirklichung dieser Pläne wäre der letzte Todesstoß für den angeblich geretteten Hambacher Wald
https://twitter.com/BuirerFuerBuir

Es ist wichtig, dass möglichst viele betroffene Bürger von ihrem Recht Gebrauch machen, innerhalb der Auslegungsfrist, also bis zum 9. November 2020 eine Stellungnahme zu diesem Plan abzugeben, die im weiteren Verfahren in  die Abwägung durch den  Regionalrat einbezogen wird.

Das jahrelange Engagement der Buirer für Buir kann jetzt belohnt werden, Alle können dazu beitragen:
Liebe Freundinnen und Freunde,
Wir sind glücklich und dankbar, dass wir zu den Nominierten des taz Panter-Preis #Panter2020 gehören – etwas aufgeregt angesichts der ebenfalls nominierten tollen Menschen und Organisationen. Egal für wen ihr votet – jede Stimme ist für die Klimabewegung.

Zum Taz-Artikel über unsere Initiative: https://taz.de/Nominierte-2020-Buirer-fuer-Buir/!171676/
Nun seid ihr gebeten, eure Stimme für einen der 6 Nominierten für #Panter2020 zu vergeben.

=> Hier geht es zur Abstimmung: taz.de/panterwahl

Alleine der Querschnitt aller Nominierten zeigt, wie wichtig die Arbeit Aller – auch aller Nichtnominierten – ist und bleibt. Wir sehen den Preis als einen MutMacher-Preis. 
Mut tut gut.

Aktuelle Informationen zu den kommenden Aktionen aufhttps://www.alle-doerfer-bleiben.de/

https://www.facebook.com/AlleDoerferBleiben/

https://verheizte-heimat.de/https://de-de.facebook.com/BuirerFuerBuir

…es werden in den kommenden Tagen und Wochen viele Termine ud Informationen dazu kommen, wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf www.naturfuehrung.com

bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern,
Alle Dörfer bleiben, Eva Töller und Michael Zobel und viele Unterstützer*innen

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