11.12.2019: Mahnwache für Leonard Peltier in Leipzig

Von Holger und Elke Zimmer, die seit vielen Jahren engagiert im Osten Deutschlands sich für Leonard Peltier einsetzen und die dortige Untergruppe des Vereins “Tokata – LPSG RheinMain e. V. repräsentieren, hier der Mitteilungstext aus ihrer Rundmail zur nächsten Mahn wache in Leipzig:

Morgen ist es soweit: Wir stehen ein letztes Mal 2019 vor dem Leipziger US-Generalkonsulat. Dann heißt es am 11. Dezember wieder von 17 bis 18 Uhr: Mahnwache für den indigenen Bürgerrechtler Leonard Peltier an der Ecke  Wilhelm-Seyfferth-/Ecke Wächterstraße. Aus diesem Anlass werden wir, Mitglieder der Leonard Peltier Support Group Germany darüber informieren, wie es um Amerikas Mandela, der fast 44 Jahre in Haft sitzt , Mumia Abu Jamal (seit Sonntag 38 Jahre in Haft) und den zum Tode verurteilten Rodney Reed, dessen Vollzug der Strafe erst einmal ausgesetzt wurde, steht.   Doch liebe Interessenten, Unterstützer und Helfer: Wir machen natürlich weiter. Denn nach drei Jahren, in denen wir in Leipzig monatliche Mahnwachen durchführen, ist es die 36.. Als wir am 19. Januar 2016 kontinuierlich mit den Aktionen begannen, die sich vorher an den Jahrestagen der Inhaftierung Peltiers, der Schießerei in Oglala in der Pine-Ridge-Reservation (Süddakota) und seinem Geburtstag orientierten, waren wir deprimiert. Doch wir waren weiter aktiv, nutzten u.a. die Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin, Powwows oder das Karl-May-Fest in Radebeul, um über Leonard zu informieren.   Unser Vereinsvorsitzender Michael Koch, der seit Erscheinen des Buches “Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand” zahllose Lesereisen in ganz Deutschland bestritten hat, schrieb jetzt von einer Zeit vieler Aktivitäten und Aktionen und kleiner Erfolge, aber keinen Hoffnungsschimmer am Horizont für Leonard. Im Namen der Gerechtigkeit können wir nur weitermachen, ganz nach dem Ausspruch “Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmöglich”. Man könnte es auch Solidarität nennen, sich für die Rechte politischer Gefangener, für Flüchtlinge, gegen Unrecht in Lateinamerika und anderswo in der Welt und gegen den Raubbau an Mutter Erde einzusetzen.   Der Text ist diesmal faktisch etwas länger geraten, also ein letztes Wort zum Jahresende sozusagen. Bleiben Sie/Ihr uns gewogen, denn auch 2020 brauchen wir dringend Unterstützung.   Elke und Holger Zimmer

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