Schwerpunktthemen-Heft zum indigenen Widerstand bei der GfbV

Die neueste Ausgabe der Zeitschrift für bedrohte Völker POGROM hat den Themenschwerpunkt “IndigenerWiderstand- Leben, Überleben und Kämpfen indigener Gemeinschaften in Nordamerika”. Anbei einige einleitende Worte der Herausgeber der Gesellschaft für bedrohte Völker.

einst bewohnten sie den ganzen nordamerikanischen Kontinent, heute leben die meisten der mehr als 6,6 Millionen Angehörige indigener Völker am Rand der Gesellschaft. Ihre in der Verfassung vertieften Rechte sind oft nur bloße Worte auf dem Papier. Dagegen formt sich ein Widerstand, mit dem die indigenen Gemeinschaften ihr Recht auf Selbstbestimmung einfordern. Es ist Zeit, dass dieses Aufbegehren der American Indians, der Alaska Natives, der First Nations, der Métis und der Inutis auch bei uns wahrgenommen wird.  Die neueste Ausgabe unserer Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“ widmet sich deshalb genau diesem Thema.
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„Stark, selbstbewusst und ungebrochen“: Der Titel wurde bewusst gewählt. Denn die Angehörigen indigener Gemeinschaften in Nordamerika nehmen ihre Unterdrückung nicht mehr hin. Drei von zehn Indianern leben in Reservaten, in denen die Lebensverhältnisse oft katastrophal sind. Eine Arbeitslosenquote von mehr als 70 Prozent ist in den Reservaten nicht selten. Dazu kommen hohe Suizidraten, das massenhafte Verschwinden von indigenen Frauen in Kanada oder auch die Suche nach den eigenen Wurzeln. Die indigenen Widerstandsbewegungen sowohl in den USA als auch in Kanada werden so lange nicht still halten, bis diese Missstände beseitigt sind.
 
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