Gehen deutsch-indianische Jugendprojekte weiter?

Es ist nun etwas über ein Monat her, dass das unter dem Titel “Save Mother Earth” geplante deutsch-indianische Jugendprojekt in der Pine Ridge Reservation beendet ist. Nach der Rückkehr der jugendlichen Teilnehmer aus dem Rhein – Main – Gebiet blieben zwei der Organisatoren des Offenbacher Jugendkulturbüros, die zugleich auch als Gründungsmitglieder im Vorstand von Tokata – LPSG RheinMain tätig sind, zur weiteren Planung in South Dakota.

Alles in allem war dies wieder ein sehr erfolgreiches Projekt für die 12 Offenbacher TeilnehmerInnen und deren jungen Lakotafreunde. In Kürze werden wir einen ausführlicheren Bericht online stellen und auch an einige Zeitungen weiterleiten. Wieder gab es viele Begegnungen mit neuen und alten Freunden vor Ort, die die deutschen Jugendlichen mit ausreichend Informationsstoff zu indianischer Geschichte, Kultur und Spiritualität, indianischem Widerstand und Lebensalltag heute versorgten. An dieser Stelle gedankt sei unter anderen Henry Red Cloud (Lakota Solar Enterprise), Leonard Little Finger (Lakota Circle Village), Frederick Cedar Face (ehemals Treaty Council), Tom Poor Bear (Tribal Council & AIM), Alice Bad Heart Bull (Pine Ridge Highschool), Leatrice  Big Crow (Su Anne Boys and Girls Club), Josephine Fire Lame Deer, Isabella Schön – Robideau und James “Jim” Robideau, Radio KILI, Wounded Knee Memorial Centre, Singing Horse Trading Post, Will Peters und vielen anderen.

Wieder konnten wir zahlreiche Musikequipment – Spenden nach Pine Ridge bringen, damit die Kids hier auch in Zukunft das Rez rocken und rappen können. Und natürlich lernten wir auch dieses Mal wieder einiges dazu, denn auch nach 10 Jahren Rez – Erfahrung sind wir mit unserer Art der Organisation und Umsetzung für manch traditionelle Familie nach wie vor befremdlich (friendly spoken). Doch wir hoffen, dass nicht nur unsere Spenden und unser Support für die lokale Ökonomie willkommen waren (diese belaufen sich seit 2004 wohl auf über 100.000,–$), sondern auch unsere Absicht, jungen Menschen zu helfen, ihnen Kontakte und Möglichkeiten zu eröffnen und auch auf das Schicksal Leonard Peltiers hinzuweisen. Die Zukunft dieser Projektmarathons hängt auch von der Finanzierbarkeit ab. Und natürlich sind hier Spenden willkommen. Dann könnte es auch 2014 wieder heißen: “Pine Ridge Reservation – wir kommen.” Das Spendenkonto findet Ihr hier auf dieser Website. Spendenquittungen sind obligatorisch. Und ab einer Spende i. H. v. 25,–€ gibt es eine Doku-Box, die Anfang 2013 voraussichtlich fertiggestellt sein wird, als Dankeschön nachgereicht.

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