Was haben Castorprotest und die Unterstützung indianischen Widerstands mit einander zu tun?

Auf unserer website findet ihr unter “Atompolitik” einen Text, den wir immer wieder aktualisiert auch als Flugblatt im Rahmen der Anti-Atom-Proteste herausgeben, um auf den Zusammenhang von Menschenrechtsfragen, Umwelt und sozialen Bewegungen hinzuweisen. Im Vorfeld des diesjährigen Castortransportes wollen wir auf diesen Zusammenhang erneut hinweisen. Der von CDU und FDP mit Stimmen der Opposition beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie mag ja ein richtiger Schritt i´n die richtige Richtung sein, wie groß allerdings die Halbwertzeit dieser Entscheidung ist, muss abgewartet werden. Die Energieunternehmen fordern Milliardenbeträge als Regress, weiterhin stehen viele politische Entscheidungsträger hinter dem Konzept nuklearer Energie” und in vielen anderen Ländern feiern Atomenergie und Uranabbau ihren Aufschwung. An dieser Stelle gilt es nochmals auf die Folgen dieses atomaren Wahnsinns zu verweisen: in den Uranabbau – Gebieten sind erhöhte Krebsraten, Zahlen an Todgeburten und Geburten mit Behinderungen, Kontaminierung von Grundwasser, Luft und Lebensmittelkreislauf seit vielen Jahrzehnten zu beobachten. Daher ist unser Widerstand gegen die Atomwirtschaft hierzulande (und überall) auch ein Stück Solidarität mit den Kämpfen indigener Völker gegen Uranabbau und Atommülllagerung in ihren Lebensgebieten. Weltweit flammen indigene Protest- und Widerstandsdaktionen gegen Regenwaldzerstörung, Öl- und Teersand – Pipelines, Zerstörung von Berg- und Waldregionen aufgrund umstrittener Tourismusprojekte, Uranabbau etc. auf. Unseren Kampf hier verstehen wir als Unterstützung dieser Kämpfe dort. Und somit gilt es auch für dieses Jahr wieder, den Castortransport nach Gorleben zu behindern und zu verhindern. Ausstieg aus Atomnutzung und Stopp von Uranabbau sofort – die Gleise und Straßen gehören uns.

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