Mahnwache, 17.9.2021 vor mexikanischem Konsulat in Frankfurt am Main

Heute, 17.9.2021 versammeln wir uns vor dem mexikanischen Konsulat in Frankfurt am Main (Opernplatz) und überbringen dort eine Protestnote. Hintergrund: Paramilitärs haben zwei Mitglieder der zapatistischen Junta (Räte der Regierung) entführt. Es besteht die Gefahr, dass die Entführten auch ermordet werden. Die Compas, gerade auch die seit Dienstag bei uns in Europa sind, fordern uns zu Aktionen vom 17. bis 19. September auf. Ansonsten holen sie sie selbst raus – was sicher nicht ohne Blutvergießen geht. Hierzu gibt es auch einen Kurzbeitrag bei der heutigen Mahnwache für Peltier und Abu-Jamal, ebenfalls in Frankfurt (Giessener Str. 30, ab 18:00)

Dies ist ein erneuter Versuch die Indigenen in Mexiko zu spalten und gegeneinander aufzuhetzen. Ziel ist es dabei Gruppen wie die EZLN, CNI oder FPDTA-MPT zu schwächen oder gar zu zerschlagen, da sich diese Gruppen bedingungslos für die Rechte der Indigenen einsetzen, sich aber auch gegen die Zerstörung der Natur erheben und einem kapitalistischen Wirtschaftsverständnis kompromisslos den Kampf ansagen. Wir solidarisieren uns mit den indigenen AKtivist*innen aber nicht nur mit Worten. Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen auch die dahinter steckenden deutschen Wirtschaftsinteressen aufdecken und hier Namen bekanntgeben.

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