“Umwelt & Menschenrechte – für ein lebenswertes Leben für alle und überall”

Aktionstag in Seligenstadt am 2.3.2021 zu Klimagerechtigkeit, Menschenrechten und sozialer Gerechtigkeit

Was haben solch unterschiedliche Themen wie Klimakrise, Verkehrspolitik, Menschenrechte und soziale Fragen miteinander zu tun? Diesere Frage widmet sich eine zweistündige Kultur-undInformationsperformance am 2. März 2021 auf dem Seligenstadt Marktplatz. Im Rahmen des “Dannikalenders 7×7 – keine A 49” von Parents for Future, in dem an 49 Tagen an über 49 Orten bundesweit in Aktionen auf Fragen des Walderhalts, der Klima-und Verkehrspolitik hingewiesen wird, findet auch in Seligenstadt ein Aktionstag statt. Überschrift: “Umwelt & Menschenrechte – für ein lebenswertes Leben für alle und überall”.

Lokaler Veranstalter ist die Seligenstädter Menschenrechtsorganisation TOKATA-LPSG RheinMain, ein Verein zur Unterstützung indianischer Jugend-, Kultur- und Menschenrechtsprojekte und zur Verteidigung des indianischen politischen Gefangenen Leonard Peltier. Gemeinsam mit regionalen Unterstützer*innen aus sozialen Bewegungen und Kulturleben soll mit einer Kunstinstallation, Informationstafeln sowie einem Mix aus Livemusik, Lesung und Medienbeiträgen ein inhaltlicher Brückenschlag erfolgen, der Themen wie Menschenrechte, Klimagerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit auch aus globaler Perspektive verbindet. Hierbei wird auch auf Waldsterben, CO 2 Emissionen, Ursachen globaler Fluchtbewegungen sowie Folgen von Naturzerstörung und Ressourcenausbeutung für indigene Völker verwiesen. Der Seligenstädter Autor, Sozialwissenschaftler, Menschenrechts- und Umweltaktivist Dr. Michael Koch, u.a. auch bei Scientists for Future engagiert, liest in diesem Zusammenhang auch entsprechende Passagen aus seinem Buch “Ein Leben für die Freiheit-Leonard Peltier und der indianische Widerstand” vor, die sich vor allem mit dieser komplexen Problematik auseinandersetzen. “Wenn wir uns hierzulande für den Erhalt von Wäldern wie den Dannenröder oder Hambacher Wald und von Dörfern einsetzen, die wegen des Braunkohleabbaus vom Abriss bedroht sind, dann müssen wir uns konsequenter Weise auch für den Erhalt von Wäldern und Natur und für die Lebensbedingungen von Menschen weltweit engagieren und uns dabei auch solidarisch mit vom Völkermord bedrohten Indigenen oder Menschen auf der Flucht zeigen”, so die Veranstalter. “Es gibt keinen Planeten B”.
Am Dienstag, den 2. März 2021 können sich interessierte Bürger*innen bei entsprechender Witterung zwischen 12:00 und 14:00 Uhr auf dem Seligenstädter Marktplatz informieren. Eine kleine Kunstinstallation erlaubt einen zukünftigen Blick auf den Wald 2.1.  Passende Songs, Lesungen sowie Medien-Beiträge wie z. B. ein satirisches Interview mit dem fiktiven neuen Wirtschaftsminister Peter Neumüller oder Impressionen von der Räumung des Dannenröder Waldes machen die Kultur- und Infoperformance zu einer kurzweiligen,aufklärerischen und unterhaltsamen Veranstaltung zugleich. Und natürlich werden bei alledem die notwendigen Pandemie-Schutzmaßnahmen beachtet.

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