WEITERE POLIZEIÜBERGRIFFE GEGEN INDIGENE AKTIVISTINNEN IN KANADA

Im Zusammenhang mit den anhaltenden Protesten gegen den Bau der Coastal GasLine Pipeline in Britsh Columbia/Kanada, haben Polizisten der RCMP Aktivistinnen der Unist’ot’en bei einer Gedenkzeremonie für vermisste und ermordete (indigene) Mädchen und Frauen festgenommen.

https://www.facebook.com/aktionsgruppe.indianer/posts/3030450640333566

Die Zeremonie, die an einem Blockadepunkt gegen das umstrittene Pipeline-Projekt stattfand, wurde durch die RCMP gewaltsam beendet. Der Protest gegen die Coastal GasLine Pipeline ist wie bei anderen Pipeline-, Fracking-, Teersandabbau- oder Uranminen-Projekten nicht nur ein ökologisch motivierter Protest. Der Protest richtet sich auch gegen die anhaltende Landnahme durch Politik und Konzerne, anhaltende Kolonialisierung und Unterdrückung und anhaltende Vertragsverletzungen (soweit mit der US-amerikanischen oder kanadischen Regierung seitens der Indigenen überhaupt Verträge abgeschlossen wurden). Und weiterhin richtet sich der Protest gegen die mit solchen (Ab)Bauprojekten einhergehenden sexuellen Über- und Angriffe gegen (indigene) Mädchen und Frauen aus den Arbeiterunterkünften (Mancamps). Dabei reicht die Bandbreite sexueller Gewalt von sexuellen Belästigungen über Vergewaltigungen und Entführungen bis hin zu Mord. Dies gilt für Kanada und die USA ebenso wie für Lateinamerika. Daher schreibt Protest-Emails und -Briefe auch an die kanadischen Vertretungen in Deutschland. Die Adressen findet ihr hier:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/kanada-node/vertretungenkanada/204880

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