Mahnwache Leipzig, 6.2.2019 für Leonard Peltier

Welche Symbolkraft: Leonard Peltier vor mehr als 40 Jahren in Handschellen und das Titelbild des Buches, das 2016 erschienen ist: Ein Selbstbildnis in dem kalten Sarkophag aus Beton und Stahl, der seit 43 Jahren sein Zuhause ist.  

Mahnwache zum 43. Jahrestag von Peltiers Verhaftung

Mittwoch ab 17.30 Uhr am US-Generalkonsulat Leipzig – Die Stimme des indianischen Amerika wird im Film zu hören sein

Was hat Leonard Peltier mit Angela Davis, Louis Corvalán und Nelson Mandela gemeinsam? Wenig! Denn niemand hat so lange in Gefängnissen zubringen müssen wie Peltier und alle drei Genannten sind durch eine internationale Solidaritätswelle freigekämpft worden. Das ist bei Peltier bisher leider nicht gelungen. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf, auch wenn Leonard, der im 75. Lebensjahr steht, am 6. Februar genau 43 Jahren in Haft sitzt. Und das, obwohl ihm die Schuld am Tod von zwei FBI-Agenten am 26. Juni 1975 in Oglala/Pine Ridge (Süddakota) nie nachgewiesen werden konnte.

Wir sind keine Utopisten, aber Realisten, und solange noch die Chance besteht, dass Leonard nach so langer Zeit in Freiheit kommt, werden wir alles Menschenmögliche dafür tun, um dieses Ziel doch noch zu erreichen. Deshalb laden wir für Mittwoch wieder zur Mahnwache ans US-Generalkonsulat in Leipzig ein. Spielt das Wetter mit, dann lassen wir „I’am the Indian Voice“ laufen, einen Film von Claus Biegert, der Leonard im Jahr 2000 im Gefängnis interviewen konnte. Die Stimme des indianischen Amerika wird also zu hören sein an diesem Tag des Unrechts.

Die Vertreter der Ostgruppe der Leonard-Peltier-Support-Group Rhein/Main laden am Mittwoch, dem 6. Februar von 17.30 bis 19 Uhr ans US-Generalkonsulat in Leipzig, Wilhelm Seyfferth-/Ecke Wächterstraße ein.

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