Postkarten – Aktion zu Leonard Peltier und Pipeline-Protest

anbei ein Text unserer Ostgruppe zur Neuauflage unserer Postkartenaktion für Peltier und zu den Protesten in der Standing Rock Reservation. Wir haben nochmals 5000 Postkarten drucken lassen. Es ist höchste Zeit, damit das Weiße Haus zu fluten. Die erste Druckauflage ist bereits verteilt und wir wissen von über 1000 Karten, die den Weg an Barak Obama per Post angetreten haben. Selbst bei unserer Teilnahme am Oglala Commemoration Day am 26.6.2016 und in der daruf folgenden Rundreise durch die USA und Kanada haben wir frankierte Karten unterschreiben lassen und an das Weiße Haus geschickt. Also, es sind neue Postkarten da, ihr könnt diese bestellen: der Kampf um Leonard Freiheit geht weiter. Der Kampf gegen die Dakota Access Oil Pipeline hat gerade erst begonnen.
Postkarte vorn

Postkarte vorn

“Liebe Freunde! Liebe Interessenten!
In North Dakota demonstrieren Indianer friedlich gegen den bereits begonnenen Bau einer Pipeline, um zu verhindern, dass sie Indianerland tangiert und Mutter Erde bei möglichen Katastrophen verseucht. Es gab schon einige Verhaftungen. Von überall aus den USA kommen Vertreter anderer Stämme, um die Menschen in der Standing Rock Reservation, in der Tatanka Iyotake/Sitting  Bull am 15. Dezember 1890 ermordet worden ist, zu unterstützen. Da fühlt man sich ins Jahr 1973 zurückversetzt, als in South Dakota Wounded Knee, am 29. Dezember 1890 Ort des letzten Massaker der US-Armee an Indianern, besetzt wurde. Übrigens: Mitch Walking Elk, den wir kommenden Monat zu einer Konzerttournee erwarten, ist unter den Protestierenden. Man möchte sich in den Flieger setzen und in die Staaten fliegen. Doch wir können auch von hier aus etwas tun: Leonard Peltier wird am 12. September 72 Jahre alt, davon hat er mehr als 40 Jahre im Gefängnis verbracht. In dieser Zeit hat er Mordkomplott und Ausbruchsversuch, aber auch zahlreiche Krankheiten überstanden. Seit dem Jahreswechsel müsste der schwer Kranke wegen eines Aneurysmas an der Aorta operiert werden. Bislang Fehlanzeige. Unsere erste Auflage von Protestkarten ist inzwischen ans Weiße Haus gegangen. Nun haben wir noch einmal 5000 Stück drucken lassen. Für den unschuldig inhaftierten Leonard Peltier geht es um Leben oder Tod. Seine vielleicht letzte Chance ist eine Begnadigung durch Obama, der nur noch fünf Monate im Amt ist. Die Sache ist einfach und – im Gegensatz zu den Protesten in North Dakota – tatsächlich ungefährlich: schreibt uns eine E-Mail (siehe oben), gebt Eure Adresse an, dann bekommt Ihr die Karten – egal wie viele – kostenlos zugeschickt. Das Porto kostet 90 Cent und die Karten müssen nur noch zur Post gebracht werden. Wir sind uns sicher: Peltier schaut mit Interesse noch North Dakota. Eröffnen wir das Postkartenfeuer, dann helfen wir ihm und irgendwie auch den Protestierenden in Standing Rock. Packen wir es an.
In der Hoffnung auf zahllose Kartenbestellungen verbleiben Elke und Holger Zimmer (Ostvertreter der Tokáta –  Leonard Peltier Support Group Rhein/Main)

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