Pipeline – Protest in der Standing Rock Reservation

Bei den anhaltenden Protesten gegen den Bau eines Pipeline-Zugangs nahe der Standing Rock Reservation kam es zu mehreren Festnahmen. Die über 1172 Meilen lange, 3,8 Milliarden Dollar teure Pipeline, durch die täglich eine halbe Millionen Barrel Öl  (= 79.493.783.586,12 Liter) fließen sollen, verläuft entlang zahlreicher Sacred Sites für Native Americans, wurde gegen deren Willen geplant und nun begonnen und bedroht gleichzeitig Grund- und Trinkwasservorkommen. Wer dies als Panikmache abtut, sollte sich mal mit den Pipelineschäden und deren Folgen in den letzten Jahren auseinandersetzen. pipeline 1Just bei unserer Ankunft in Prince Albert/Saskatschewan – Kanada erreichte uns die Meldung, dass in den Northern Saskatschewan River 250.000 Liter Teersandöl aus der HUSKY-Pipeline gelaufen sind. Solche “Unfälle” sind kein Einzelfall. Sowohl aus ökologischen Gründen als auch aus Aspekten der Achtung indigener Rechte und Menschenrechte im Allgemeinen stellt der Der begonnene Bau der Dakota Access Pipeline eine Verletzung indigener Rechte und Lebensbedingungen dar.

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Nach den ersten Festnahmen, u. a. auch führender Stammesvertreter der Standing Rock Reservation  (Lakota), kündigten 300 Vertreter der Oglala Lakota aus der Pine Ridge Reservation ihre Unterstützung vor Ort an. Unterstützt wird der Protest auch durch zahlreiche Vertreter*innen weiterer indianischer Nationen und Non – Natives. Tokata-LPSG RheinMain hat eine Solidaritätsadresse an die Protestler nach Standing Rock geschickt. Bei dem Symposium zur Lage der Native Americans am Ende der Amtszeit B. Obamas und zur Begnadigung Leonard Peltiers werden mit dem Musiker Mitch Walking Elk (Cheyenne-Arapaho) und Casey Camp-Hurinek (Ponca) zwei Teilnehmer der Proteste in Heidelberg von der aktuellen Situation berichten.

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