Refugees welcome – wider die mörderische Kaltschnäuzigkeit deutscher Politiker

In feierlichen Reden vergießen deutsche Politiker mediengerecht Krokodilstränen über die zahlreichen Toten, die im Verlaufe ihrer Flucht im Mittelmeer ertrinken. Doch tatsächlich mauern sie gleichzeitig die Grenze der “Festung Europa” immer höher und fester. Der Zynismus der Äußerungen von Innenminister Friedrichs, der zeitgleich zur Tragödie von Lampedusa kaltschnäuzig erklärt, dass an der bestehenden tödlichen Flüchtlingspolitik Europas auch seitens der deutschen Regierung sich nichts ändern wird, dürfte kaum zu überbieten sein. Verständlich, dass Lampedusas Bürgermeisterin ankündigte, künftig die Särge der Ertrunkenen auch in die Hauptstädte jener Staaten zu senden, die für dieses Elend mitverantwortlich sind.  Hier sollte sie das deutsche Innenministerium und den Sitz der Bundeskanzlerin großzügig berücksichtigen. Doch es geht immer noch schlimmer. Gleichzeitig hetzt Hamburgs OB seine Polizeikohorten auf Menschenjagd. Deutsche Flüchtlingspolitik 2013: Menschenjagd, Abschiebung, unterlassene Hilfeleistung. Und der deutsche Pöbel randaliert vor neuen Asylunterkünften, natürlich ebenfalls unter Polizeischutz.  Zeigen wir unsere Solidarität mit den Opfern deutscher Asylpolitik. Setzen wir Zeichen gegen polizeiliche Menschenjagd, rassistischen Pöbel und zynische Politiker. Unterstützen wir die Hungerstreiks, bewachen wir die Flüchtlingsheime, stellen wir uns der Polizei in den Weg, zeigen wir die wahren Mörderfratzen unserer Volksvertreter. Flüchtlinge in Deutschland sind willkommen – basta.

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