Heute, vor 35 Jahren: Tschernobyl-SuperGAU oder Atompolitik, Menschenrechte und Widerstand

Anlässlich des 35. Jahrestages des Super-Gaus von Tschernobyl erinnern wir an dieser Stelle nochmals an den politischen Zusammenhang von Menschenrechten, ökologischen Kämpfen und Kapitalismuskritik. 2002 hatten wir, zu dieser Zeit noch als Initiative namens LEONARD PELTIER SUPPORT GROUP RHEINMAIN, erstmals ein Flugblatt zu diesem Themanbereich herausgegeben. Vor zehn Jahren, 2011, beim letzten Castortransport ins WENDLAND, verteilten wir dort bei den Blockaden eine upgedatete Version, die wir als unten als Link beigefügen. Textteile finden sich heute erneut wieder in Artikeln und Vorträgen, die wir veröffentlichen. Aus gutem Grunde, denn mit der notwendigen Klimadebatte kam das Thema “Atomenergie” wie ein Wiedergänger erneut in die Debatte. Auf einzelnen FridaysforFuture-Aktionen sah mensch verwundert “Atomenergie-ja bitte”-Fahnen. Und in so manchem Klimagutachten wird Atomenergie als umweltfreundliche Alternative zu fossilen Energieträgern gehypt. Als wäre es jemals ein erfolgreiches Exorzismusrezept gewesen, den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen. Weder aus Umweltgründen noch aus Gründen einer sozialeren, friedlicheren und gerechteren (Welt)Gesellschaft ist dieses Konzept stimmig. Alleine die Gründe, die in dem folgenden “historischen” Flugblatt von uns angeführt werden, verbieten eine solche Pseudo-Strategie. Wer Klimawandel will, muss auch für einen Systemwandel kämpfen. In Erinnerung an die Opfer des nuklearen Wahnsinns.

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