Grußbotschaft Leonard Peltier am Hambacher Forst verlesen

Vielleicht war es für viele der über 1000 Anwesenden das erste Mal, dass sie den Namen Leonard Peltiers hörten. Bei anderen ging ein stilles Raunen durch die Menge. Ja, einer der bekanntesten politischen Gefangenen in den USA und weltweit sendet aus dem Hochsicherheitstrakt in Coleman/Florida einen einundeinhalb Seiten langen Solibrief an die Unterstützer*innen und Beschützer*innen des Hambacher Waldes und schlägt somit eine Brücke internationaler Kämpfe für Umwelt und Menschenrechte und gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur.

2 Michaels: Michael Zobel (sitzend), Waldpädagoge und mit Eva Töller seit über 4 Jahren Organisator der Waldspaziergänge am Hambacher Wald & Michael Koch, der die Grußbotschaft Leonard Peltiers überbringt

Nach dem Verlesen einer Solibotschaft von 13 indigenen und non-indigenen Aktivist*innen und Künstler*innen aus den USA zur Unterstützung der Proteste in Deutschland bei der Eröffnungskundgebung zum Waldspaziergang am 23.9., verlas Michael Koch von Tokata-LPSG RheinMain nun beim Waldspaziergang den Brief Leonard Peltiers – ein Brief, der zwischen Nachdenklichkeit und Empowerment changiert. Auch an anderen Stellen waren am 6. und 7.10. im und am Hambacher Wald Hinweise auf indigene Proteste zu finden, z. B. auf die Auseinandersetzungen um die DAPL in Standing Rock. Dem Hambacher Kampfruf HAMBI BLEIBT fügte Koch eine englische Variante hinzu: HAMBI EXIST – WE WILL RESIST

Claudia Weigmann-Koch, ebenfalls von Tokata-LPSG RheinMain im “Hambi”

 

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