Hamburg, Magdeburg und überall: kein Millimeter für Rassisten

klobuerste_totenkopfAls Menschenrechtsgruppe fühlen wir uns der Auseinandersetzung mit allen Facetten des Rassismus, der Unterdrückung und Erniedrigung, staatlicher, sexistischer und religiöser Repression verpflichtet. Auch wenn wir oftmals ob der globalen Ungerechtigkeiten, ob obrigkeitsstaatlicher oder fundamentalistischer Gewalt,  ob der Folgen von Ausbeutung von Natur und Mensch, der Macht der Konzerne und der Arroganz der Herrschenden aus dem Kommentieren kaum herauskommen würden, so liegt der Fokus dieser Seite und auch unseres Engagements vor allem auf der Unterstützung der Indigenen bei ihrem Kampf um ihre Rechte.

Hier gibt es sicherlich zahlreiche Schnittstellen zu anderen sozialen Bewegungen und Kämpfen: zur Anti – Atom- und Umweltbewegung, zum antikapitalistischen Globalisierungsprotest, zu AntiFa und Antirassismus, zum Kampf gegen Todesstrafe und Knastsystem, zum Kampf gegen Ausbeutung – Vertreibung – Verfolgung.

Was uns jedoch auf alle Fälle zum Kommentieren und natürlich auch Handeln fordert, das sind rassistische oder obrigkeitsstaatliche Entwicklungen in unserem eigenen Land. Wir werden auch weiterhin die rassistische Flüchtlingspolitik der deutschen Regierung oder z. B. des Hamburger Senats kritisieren. In diesem Kontext solidarisieren wir uns auch mit dem Kampf und den Forderungen jener Hamburger Bürger, die gegen Rassismus, Gentrifizierung und kapitalistische Stadtentwicklung aufstehen, protestieren und Widerstand leisten. Bei uns “klingeln alle Alarmglocken” wenn in diesem Land mittlerweile die Polizei bereits Demonstrationen vor deren Start angreift, medienwirksam über  niemals stattgefundene Angriffe auf Polizeireviere berichtet oder Gefahrenzonen definiert. Eine solche Entwicklung kann der Anfang vom Ende von Rechtsstaatlichkeit sein. Als AntirassistInnen und Antifaschistinnen solidarisieren wir uns ebenfalls mit Protesten und Aktionen gegen Naziaufmärsche. Unsere Solidarität gilt morgen all jenen, die in Magdeburg den Nazis den Weg versperren. Morgen, übermorgen und überhaupt: für einen vielfältigen und phantasiereichen Kampf für nazifreie Straßen.

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