Gewalt und Missbrauch gegenüber indigenen Kindern in Kanada. Papst Franziskus entschuldigt sich bei einem Besuch an Kanadas Ureinwohnern

Das Thema der Gewalt an Kindern und Jugendlichen in kirchlichen und staatlichen Internatsschulen Kanadas (Residential Schools) und der USA (Boarding Schools) ist stets auch ein Thema unseres Vereins-Engagements gewesen. Auch in unserem Buch “Ein Leben für die Freiheit-Leonard Peltier und der indianische Widerstand” nehmen wir an mehreren Stellen hierauf Bezug. Der Massengrab-Funde indigener Schüler*innen 2021 in Kanada brachte für uns dieses Thema erneut auf die Agenda. Es entstanden hierzu Songs und Videoclips, Vortragskapitel, die wir bei Veranstaltungen präsentierten. Nun hat nach vielen Jahren des Aufschubs endlich das Oberhaupt der katholischen Kirche eine Reise nach Kanada angetreten, um sich bei den Indigenen für die im Namen der Kirche begangenen Völkermord – Verbrechen zu entschuldigen. So begrüßenswert dies auch sein mag, erst die Zukunft wird zeigen wie ernst es der katholischen Kirche mit der Aufarbeitung und Entschuldigung dieser Verbrechen an zehntausenden junger Menschen ist. Gleiches gilt für kirchliche Kreise in den USA, dort aber auch gerichtet an das Bureau of INDIAN AFFAIRS und somit der jeweiligen Regierung – gleich ob in Kanada oder in den USA.

Hier der Link zum Beitrag im Heute Journal vom 25.7.2022:

Papst entschuldigt sich für Gewalt an Indigenen in Kanada – ZDFheute

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