Der neue 2027 BUFFALO FIELD CAMPAIGN – Kalender wieder bei uns erhältlich – nur begrenzte Zahl.
Alle Jahre wieder um diese Zeit geben wir bekannt, dass wir die Kalender der Buffalo Field Campaign (BFC) anbieten. Direkt vom Besuch bei BFC haben wir Kalender für 2027 mitgebracht und damit diese Organisation erneut unterstützt. Mit Eurer Bestellung unterstützt ihr ebenfalls die wichtige Arbeit der BFC, einer Organisation die gemeinsam von Natives und Non-Natives 1997 gegründet wurde und seit dem auch geleitet wird. Seit 2017 kooperieren wir mit der Organisation und unterstützen diese regelmäßig.
Ganz aktuell ist dies besonders wichtig, da das Buffalo – Management des Yellowstone National Parks mit der Regierung Montanas sowie der Bundesregierung der USA eine Reduzierung der Bisonbestände im YNP beschlossen hat. Diese Reduzierung ist durchaus auch zum Teil eine Eliminierung, denn Bisons sollen zum Teil in andere National- und State Parks umgesiedelt aber auch erschossen werden. Liest man die Begründung, so ist diese in sehr plausibel erscheinende Argumente verpackt. Siehe hierzu https://www.nps.gov/yell/learn/management/bison.htm Und selbst unter Indigenen gibt es bereitwillige Profiteure vor allem bezüglich eines massenhaften Abschusses. Das alte Motto des “Teile und Herrsche” funktioniert auch hier bestens.
zum Hintergrund: Die Schätzungen über die Anzahl von Bisons (Buffalo) nördlich des Rio Grande zur Zeit vor Eroberung des Landes durch die Europäer reichen von ursprünglich 60 bis 100 Mio. Tieren. Ende des 19. Jahrhunderts lebten hiervon noch ca. 800 Exemplare in den USA und Kanada. Mit der Ausrottung der Bisons sollte und wurde den Indigenen Nordamerikas eine wesentliche (Über)Lebensgrundlage entzogen. (mehr hierzu s.a. in unserem Buch “Ein Leben für die Freiheit-Leonard Peltier und der indianische Widerstand, Kap. 1, TraumFänger Verlag 2017).
Heute leben in zahlreichen National- und Stateparks der USA wieder Bisonherden, so auch im Yellowstone NP. Der Unterschied zu den anderen Herden (auch auf privaten Weiden, Farmen etc.) besteht darin, dass mit Ausnahme der YNP-Herde, die restlichen Bisons nicht 100% genetisch ursprünglich sind, sondern bei der Wiederzucht auch Rinder beteiligt waren. Im Pelican-Valley des YNP wurden die letzten ursprünglichen Bisons gefunden. Diese kleine Herde ist die Grundlage der heutigen Herde des YPN, die zwischen 3000 und 4000 Tiere umfasst, aktuell wird gar von 6000 und mehr Tieren gesprochen. Und dies ist der kleine Unterschied zu den anderen Bisonherden: die YNP-Bisons sind die einzigen tatsächlich 100%igen Nachkommen der ursprünglichen Bison-Population.
Das Problem: Für jährlich ca. 4 Mio. Touristen des YNP stellt die Begegnung mit den Bisons sicherlich einer der Höhepunkte des NP-Besuchs dar (mal abgesehen von den Bear- & Wolfwatchers). Solange die Tiere die Grenzen des NP nicht überschreiten, scheint alles in bester Ordnung. Doch diese Grenzen sind Menschengemacht. Seit Jahrtausenden zieht es in den eiskalten Wintermonaten viele Bisons vor allem in die etwas milderen und tiefliegenderen Gegenden nördlich und westlich des YNP. Teilweise werden sie heute hierzu sogar durch Heuballen angelockt. Sobald sie den Park verlassen erwartet sie entweder der Abschuss oder ein qualvoller Transport in Schlachthäuser. Begründung: Die Bisons würden die Rinder der umliegenden Ranches mit der Bruccelose-Krankheit infizieren. Eine Lobby der Rancher und deren politischen Vertreter, unterstützt u.a. auch durch das Bisonmanagement des YNP, sind hierfür die Verantwortlichen. Gegen diese Praxis haben sich native und non-native activists zusammengetan und versuchen mit Öffentlichkeits- und Gegenlobbyarbeit aber auch direkten Aktionen das Abschlachten dieser letzten ursprünglichen Bisons zu verhindern. Um das mit dieser Praxis verbundene Image des YNP zu verbessern, wurde 2020 ein Bison Management Plan beschlossen. Wie bereits beschrieben, klingen da viele Argumente erst einmal vernünftig. Sie nehmen auch Bezug auf die dramatische Reduzierung der Bisonbestände im Winter 2024, in dessen Verlauf die Bestände unter 3.500 Tiere sanken. Die BFC hat hierzu u.a. auf ihrer Website Stellung bezogen. (https://www.buffalofieldcampaign.org/, https://www.buffalofieldcampaign.org/yellowstone-bison-management-plan) Wir werden nun diese jeweiligen Argumentationen selbst nochmals überprüfen und auch mit dem Bison Coordinator des NDN Collective besprechen. Prinzipiell unterstützen wir weiterhin die Arbeit der BFC.


Und nun zum Kalender, der in den vergangenen Jahren auf große Nachfrage stieß. Wieder 12 großformatige Fotos, verbunden mit Informationen machen den Kalender zu einem lesenswerten sowie optischen Blickfang. Ihr erhaltet den Kalender gegen eine Spende (Verwendungszweck: BFC-Kalender) und bekommt natürlich dann 2027 hierfür auch einen Spendenbeleg.
Der Kalender kostet 15,00€ inkl. Porto/Verpackung. Gerne könnt ihr mehr spenden, damit unsere Unkosten gedeckt werden.
Bestellungen an lpsgrheinmain@aol.com oder per Post an TOKATA-LPSG RheinMain e. V., Aschaffenburger Str. 135, D-63500 Seligenstadt/Germany. Geld bitte überweisen an:
Konto TOKATA: Sparkasse Langen – Seligenstadt, IBAN: DE87 5065 2124 0002 1171 33, SWIFT-BIC: HELADEF1SLS
Verwendungszweck: BFC-Kalender
Wir sind als gemeinnützig anerkannter Verein berechtigt Spendenbescheinigungen für die Vorlage beim Finanzamt auszustellen





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