Aktionswoche von SURVIVAL INTERNATIONAL geht weiter
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„Meine Familie ist im Wald geblieben – meine Mutter, meine Schwester und andere. Sie sind dort. Ich will nicht, dass sie sterben.“ Joro Picanerai, Angehörige der Ayoreo, Paraguay
Hallo :::,„Eami” ist das Wort, das das indigene Volk der Ayoreo sowohl für „Wald” als auch für „Welt” verwendet. Der Wald IST ihre Welt. Außenstehende kennen ihn als den Chaco. Er liegt im Zentrum Südamerikas, erstreckt sich über den Norden Paraguays und Boliviens und ist nach dem Amazonas-Regenwald der zweitgrößte Wald des Kontinents. Wer die Waldwelt der Ayoreo bei Einbruch der Nacht betritt, spürt das Leben – das Kreischen, Zwitschern, Rascheln im Unterholz und die leisen Stimmen am Feuer.Das dichte Unterholz, das für das ungeübte Auge eintönig wirkt, birgt Nahrung, Heilmittel, Materialien für Unterkünfte und Werkzeuge sowie die Geister ihrer Ahnen. Dieses Land ist auch das Zuhause der unkontaktierten Ayoreo.Hier, umgeben von Leben, ist es unmöglich, sich allein zu fühlen.Doch der Chaco wird schneller zerstört als jeder andere Wald auf der Erde. Im Laufe des letzten Jahrhunderts hat sich Eami in ein Schlachtfeld verwandelt.Zwischen radikalen Missionsorganisationen und der expandierenden Viehzucht sind die Ayoreo von Eindringlingen umzingelt, die immer näher rücken. Seit der ersten Kontaktaufnahme ist etwa jede fünfte Person unter den Ayoreo, die den Wald verlassen haben, gestorben. Die Überlebenden kämpfen mit Armut und chronischen Krankheiten, abgeschnitten von dem Wald, der sie über Generationen hinweg ernährte. Ihre unkontaktierten Verwandten leisten währenddessen weiterhin in den Resten ihres geliebten Eami Widerstand. Beide Gruppen eint die schmerzliche Ungewissheit darüber, ob ihre Angehörigen noch am Leben sind. Es scheint fast absurd, dass diese erschütternde Gewalt durch die weltweite Nachfrage nach Rindfleisch und Leder angetrieben wird – Leder, das oft in Möbeln, Mode und Autos endet.Die unkontaktierten Ayoreo sind nicht allein. Wenn ihr Land geschützt ist, sind sie von Leben umgeben. Doch weil ihre Wälder bedroht sind, rückt der Tod unaufhörlich näher. Hilf uns, für ihr Überleben zu kämpfen.
Herzlichen Dank für deine Unterstützung während dieser Woche!Lea-Kristin Martin
Survival International
und hier der Link zur Teilnahme: https://handeln.survivalinternational.de/page/103283/action/1?ea.tracking.id=AdvocacyEmail&utm_medium=email&utm_source=engagingnetworks&utm_campaign=utm_campaign&utm_content=2606


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