Sendet heute -29.5.2026- noch elektronsiche Kommentare zum Ergänzungsplan für das Bison-Management im Yellowstone Park
Von unserem Partnerprojekt BUFFALO FIELD CAMPAIGN erhielten wir den Hinweis, dass bis zum 29.5. 2026 Kommentare zu neuen Plänen des Bison-Managements des Yellowstone Parks eingereicht werden können und wir sind dem natürlich nachgekommen. Wichtig: sendet den Kommentar innerhalb der kommenden 18 Stunden ab, d.h. bis spätestens 30.5. 8 Uhr MEZ, dies wäre dann dort 29.5.2026 Mitternacht

und hier ist der Link zu der Website der BFC und der entsprechenden Kampagne: https://www.buffalofieldcampaign.org/buffalo-environmental-impact-comments-needed
Geht auf https://parkplanning.nps.gov/projectHome.cfm?projectId=94496&eType=EmailBlastContent&eId=5e57e95d-7a2a-44e2-b0ec-327f1023ab90 und dann auf die Kommentarseite https://parkplanning.nps.gov/document.cfm?documentID=150904
Sendet einen Kommentar. Dabei könnt ihrt euch auf die Argumente der BFC stützen oder euch auch an unseren Kommentar anlehnen, den wir hier umgeändert beifügen. Ändert ihn auf eure Verhältnisse gerne weiter um und übersetzt das Ganze dann mit einem der zahlreichen Übersetzungsprogramme.
Wichtig: sendet den Kommentar innerhalb der kommenden 18 Stunden ab, d.h. bis spätestens 30.5. 8 Uhr MEZ, dies wäre dann dort 29.5.2026 Mitternacht
Wir, als Unterstützer der deutschen NGO „Tokata-LPSG RheinMain – Support Gruppe für indigene Sozial-, Umwelt-, Kultur- und Menschenenrechtsprojekte“ blicken mit gewisser Sorge auf den Plan eines ergänzenden EIS, denn aus der Vergangenheit wissen wir, dass der Bestand der Bisonpopulation aus der GYE vor allem durch eine aus unserer Sicht unverantwortlichen Abschusspolitik gekennzeichnet war, sobald Bisons das Park-Gelände verließen. Dabei stützen wir uns auf die zahlreichen Berichte der NGO, die seit 2002 nahezu jährlich vor Ort ist und dort zu unterschiedlichen Personen und Gruppen Kontakte hat.
Bei allen weiteren Planungen gilt es daher zu beachten, dass Büffel eine Schlüsselart darstellen, deren Bewegung über große Landschaften Vegetationsmuster, Bodenprozesse, Nährstoffkreislauf, Suhlendynamik, Heterogenität des Lebensraums und ökologische Konnektivität für zahlreiche andere Arten prägt. Hierzu liegen wissenschaftliche Studien unterschiedlicher Quellen in den USA vor.
Wir schließen uns der Meinung von TOKATA-LPSG RheinMain, der Buffalo Field Campaign und zahlreicher indigener Personen an, die zu bedenken geben, dass der National Park diesen ergänzenden Umweltverträglichkeitserklärungsprozess (SEIS) nutzen sollte, um den Yellowstone-Bison-Management-Rahmen grundlegend neu zu bewerten und Alternativen zu entwickeln, die den großen Landschaftsschutz, die Lebensraumkonnektivität, die Migrationsfreiheit und die langfristige Wiederherstellung von selbsttragenden wilden Büffelpopulationen auf öffentlichem Land priorisieren. Daher sollte der künftige Plan eine erweiterte Nutzung großer Landschaften innerhalb des Custer Gallatin National Forest beinhalten und auf künstliche Toleranzzonen und Einschränkungen verzichten, die es den Bisons verbieten, auf riesige Gebiete mit geeignetem National Forest-Lebensraum zuzugreifen, die mit dem Yellowstone-Nationalpark verbunden sind. Der Schutz der Lebensraumanbindung und die Wiederherstellung von Migrationskorridoren sind für die Aufrechterhaltung ökologisch funktionaler und sich selbst erhaltender wilder Büffelherden in der Zukunft unerlässlich. Millionen von Hektar angrenzendem National Forest Lebensraum sollten in langfristige Management-Alternativen integriert werden.
Wir hoffen, dass mit einem neuen Ergänzungsplan das Töten von Bisons außerhalb des Nationalparks (vor Allem an der West- und Nordgrenze) beendet wird.
mit freundlichen Grüßen
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