Das unkontaktierte Volk der Ayoreo Totobiegosode in Paraguay ist akut durch Waldrodungen, Viehzucht und Vertreibung bedroht.
Man kann es sich schön reden, aber es ist eindeutig Genozid und Ökozid, was in Paraguay den Ayoreo Totobiegosode droht. Ein weiterer Fall, auf den Survival International aktuell hinweist. Ein weiterer Fall, der so auch in unserem aktuellen Buch “Indigene Kämpfe in den Americas” hätte stehen können. Bitte nehmt an der Petitions-Aktion teil. Weltweite Aufmerksamkeit sind zwar niemals eine Garantie aber eine Chance. WIR UNTERSTÜTZEN DIE AKTION!!!
Hier der Text von SURVIVAL INTERNATIONAL:
Das letzte unkontaktierte Volk in Südamerika außerhalb des Amazonasgebiets hält in einer immer kleiner werdenden Waldinsel aus, während Bulldozer, die Land für Viehzüchter*innen roden, immer näher an sie heranrücken.
Die Interamerikanische Menschenrechtskommission hat Paraguay aufgefordert, das Land der Ayoreo zu schützen, aber kapitalkräftige Viehzüchter*innen roden nun Wälder, planieren Straßen, errichten Rinderzäune und bauen sogar riesige Wasserreservoirs für das Vieh.
Das ist illegal, aber die Regierung zeigt wenig Interesse, das Gesetz durchzusetzen. Die Lage ist kritisch.
„Wenn unser Land nicht geschützt wird, werden die [unsere unkontaktierten Verwandten], die sich entschieden haben, weiter im Wald zu leben, dort schon bald nicht mehr überleben können“, sagt Orojoi, ein Anführer der Totobiegosode.
Seit den 90er Jahren setzt sich Survival für die Landrechte der Ayoreo ein, und ein Teil ihres Landes wurde bereits geschützt. Doch der Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen.
Bitte schreibe den Behörden in Paraguay eine E-Mail und fordere sie auf, das Gesetz durchzusetzen und das gesamte Gebiet des indigenen Volkes vor weiterer Zerstörung zu schützen.


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