Mexiko:
Hiermit teilen wie eine Kampagne von EKO und bitten Euch die Petition zu unterschreiben.
Kurz-Info:
Kreuzfahrgigant Royal Caribbean will den Maya-Dschungel für einen riesigen Wasserpark abholzen. Es wäre ein Todesurteil für die heimischen Jaguare und das zweitgrößte Korallenriff der Welt.
Noch haben wir Zeit, dieses Vorhaben zu blockieren — doch das Fenster schließt sich schnell.
SEMARNAT – die mexikanische Umweltbehörde – hat das Projekt pausiert. Mit unserer geballten globalen Kraft können wir die Behörden mit Widerstand überschütten und so die Aussetzung so lange hinauszögern, bis Royal Caribbean das Gesetz, die Umwelt und die Gemeinschaften respektiert.
https://action.eko.org/a/maya-dschungel-kreuzfahrtriese-royal-caribbean?source=clipboard
ausführlicherer Text:
der internationale Kreuzfahrtriese Royal Caribbean will den Maya-Dschungel abholzen, um seinen Wasserpark „Perfect Day“ zu errichten, und nimmt die Zerstörung des kleinen Küstendorfs Mahahual in Kauf.
Die karibischen Küsten von Mahahual sind das Zuhause des zweitgrößten Korallenriffs der Welt. Seine weißen Sandstrände bieten Schutz für Meeresschildkröten und einen lebenswichtigen Mangrovenkorridor für Jaguare, Ozelots und Tapire. Wenn wir jetzt nicht handeln, könnte all das für immer verloren sein.
Doch der lokale Widerstand ist stark und der Kreuzfahrtriese hat schon seine erste Niederlage kassiert: Ein Bundesrichter und die mexikanische Umweltbehörde (PROFEPA) haben das Projekt pausiert. Sie dürfen erstmal nicht weitermachen.
Und genau das ist unsere Chance Royal Caribbean den Riegel vorzuschieben. Der Fall befindet sich derzeit in einer entscheidenden Konsultationsphase beim Umweltministerium (SEMARNAT) — der Behörde, die die endgültige Entscheidungsgewalt über diese Art von Genehmigungen hat. Wir müssen den Behörden zeigen, dass die Welt genau hinschaut. Gemeinsam können wir mit den Menschen von Mahahual Druck ausüben, um das Projekt so lange auszusetzen, bis Royal Caribbean beweist, dass es das Gesetz, die Umwelt und die Menschen respektieren wird.
SEMARNAT: Keine Genehmigungen, solange Royal Caribbean sich nicht an das Gesetz hält!
Royal Caribbean vermarktet „Perfect Day Mexico“ als ihr bislang größtes und spektakulärstes Reiseziel. Mit 30 Wasserrutschen, sechs riesigen Pools und einem weitläufigen Komplex aus Bars und Restaurants versprechen sie wirtschaftlichen und infrastrukturellen Aufschwung und Arbeitsplätze.
Aber diese Märchengeschichten kennen wir schon. Das ist keine Entwicklung — das ist Ausbeutung. Dieses ausgrenzende Modell des Kreuzfahrttourismus wurde in der gesamten mexikanischen Karibik kopiert, und die Ergebnisse sind immer dieselben: Lokale Unternehmen werden verdrängt, Strände werden privatisiert, die Umwelt wird ruiniert und Zugang haben nur zahlende Touristen.
Die Rechnung geht einfach nicht auf. Royal Caribbean will täglich 21.000 Touristen in ein kleines Küstendorf mit weniger als 3.000 Einwohnern abladen. Die Infrastruktur von Mahahual ist bereits an ihrer Belastungsgrenze; das Abwassersystem läuft in genau jene Mangroven aus, die die Lebensgrundlage der Bewohnenden bilden, die dazu täglich mit Wasser- und Stromengpässen kämpfen.
Die Gemeinde ist nicht komplett gegen das Projekt — sie fordert jedoch, dass es den gesetzlichen Vorschriften folgt und ihre Rechte achtet. Royal Caribbean muss die Gemeinde ordnungsgemäß konsultieren, sie in die Projektentwicklung einbeziehen und die Umweltvorschriften vollständig einhalten.
Die Zeit läuft. Die Anwält*innen von Royal Caribbean haben bereits Schritte eingeleitet, um die gerichtliche Aussetzung aufzuheben, da sie unbedingt den Eröffnungstermin im Herbst 2027 einhalten wollen.
Wir müssen jetzt handeln und den Stillstand des Projekts hinauszögern.
SEMARNAT: Keine Genehmigungen, solange Royal Caribbean sich nicht an die Gesetze hält!
SEMARNAT kann den Maya-Dschungel zu schützen. Es hat bereits in der Vergangenheit zerstörerische Tourismusprojekte gestoppt und kann dies erneut tun. Da für das Projekt „Perfect Day“ noch keine Genehmigung der Bundesbehörden vorliegt, können wir sicherstellen, dass mit den Bauarbeiten nicht begonnen wird, bis die höchsten rechtlichen und gemeinschaftlichen Standards erfüllt sind.


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