Friedrich Dessauer Gymnasium Frankfurt-Höchst: 11 Jahre Vorträge zu “Klischees, Geschichte und Gegenwart von Indigenen in Nordamerika”

Alle Jahre wieder…., am 26.Januar 2026 hielt Michael Koch am Friedrich Dessauer Gymnasium in Frankfurt – Höchst zum elften Mal einen Vortrag über Geschichte und Gegenwart des indigenen Nordamerikas. Wie in den Jahren zuvor wurde auch der diesjährige Vortrag um bestimmte Themenbereiche aktualisiert und dabei der Blick auf den gesamten Kontinent erweitert. Der Themenbereich “Menschenrechtsverletzungen gegenüber Indigene und der wachsende Kampf Indigener in ganz Amerika gegen Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen und soziale Ungerechtigkeit” wurde in diesem Jahr erneut vertieft. Und natürlich durften hierbei die aktuellen Entwicklungen in den USA nicht fehlen, denn viele politische Entscheidungen der Trump-Regierung betreffen die Indigenen der USA sowohl mittelbar als auch unmittelbar. Gegen Ende des Vortrags wurde der Bogen dann zu uns hier in Europa gespannt und dabei die Frage in den Raum gestellt, welche Verantwortung “wir” in dieser anhaltenden Geschichte von Kolonialisierung und Repression haben.

250 Schüler*innen und Lehrkräfte folgten dieses Jahr dem 90 minütigen Vortrag. Seit Beginn der Vorträge Januar 2016 haben somit über 1750 Schüler*innen an den Vorträgen teilgenommen. Mit einem lachenden Augenzwinkern sieht man daher dem Jahr 2027 entgegen. Vielleicht klappt es dann bei erneuter Beteiligung aller 12. Klassen die 2000er Marke zu erreichen. Dem Friedrich Dessauer Gymnasium, seiner Schulleitung, seinen Lehrkräften, den Hausmeistern und den Schüler*innen der 12. Klassen sowie dem Förderverein der Schule an dieser Stelle unseren Dank für diese außerordentliche Kontinuität einer Vortragsveranstaltung.

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