Artikel zu und von Mumia Abu-Jamal und ein persönlicher Kommentar

Zuerst ein Artikel von Mumia Abu-Jamal, der am 30.8. in der jW veröffentlicht wurde und der sich mit seiner drohenden Erblindung auseinandersetzt:

https://www.jungewelt.de/artikel/507255.erblindung-im-us-gef%C3%A4ngnis-droht.html

Dieser Artikel wurde vonMumia vor seiner ersten Augen-OP (siehe unseren Blog vom ) verfasst. Hierzu auch ein Artikel aus der TAZ vom 5.9.2025

https://taz.de/Mumia-Abu-Jamal-fordert-Versorgung/!6108088

Am gestrigen 8.9. erschien in der jW eine Kolumne Mumias zum Thema “Palästina”. Ein weiterer Text über die Not und das Grauen, die Verzweiflung und das Unrecht, denen die palästinensische Bevölkerung ausgesetzt sind. Jenseits der politischen Debatten wird in einem heute journal Beitrag vom 8.9. am Beispiel des Mädchens Jana Ayad die ganze humanitäre Katastrophe dieser völkermörderischen Kriegsverbrechen durch die israelische Armee und Politik deutlich. Das Schicksal dieses Kindes, das exemplarisch für so viele weitere Schicksale steht, sollte einen weltweiten Aufschrei des Anstands und der Solidarität auslösen und humanitäre NGOs vereint fordern lassen, dass Schwerkranke zur medizinischen Versorgung ausgeflogen werden. Wie weit Deutschland bereits im braunen Nebel der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts wieder zu versinken droht, zeigt die Ablehnung des Außenministeriums, dass kranke palästinensische Kinder in deutschen Städten behandelt werden, obwohl es eine Reihe deutscher Städte gibt, die hierzu bereit wären. Dafür blockiert mal wieder Deutschland gesamteuropäische Initiativen die israelische Kriegsverbrechen zu sanktionieren. Wen wundert es, verkündete doch der jetzt amtierende Bundeskanzler und damals noch noch CDU-Chef Friedrich Merz Ende Februar 2025, dass er den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu nach Deutschland einladen wolle – obwohl gegen diesen ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt. Dabei bezeichnete Merz den Kriegsverbrecher Netanjahu zusätzlich als seinen Freund. Um unsere Position klar zu machen abschließend der Hinweis, dass wir alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ablehnen, die Israels und die der Hamas und ähnlicher Gruppen. Aktuell gilt es vier Dinge zu fordern: Schluss mit dem kriegsverbrecherischen Angriff auf die palästinensiche Bevölkerung, auch in der West Bank, Freilassung der letzten Geiseln vom 7. Oktober 2023, Ende der Vertreibungs- und Besiedlungspolitik in der West Bank und sofortige Hilfe für die notleidende Bevölkerung in Gaza.

https://www.zdf.de/play/magazine/heute-journal-104/heute-journal-vom-8-september-2025-100

https://www.jungewelt.de/artikel/507938.botschaft-f%C3%BCr-pal%C3%A4stina.html

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