2026er Jahreskalender der BUFFALO FIELD CAMPAIGN (BFC) bei uns bestellen und damit ein wichtiges Projekt unterstützen

Seit fast zehn Jahren kooperieren wir, Tokata-LPSG RheinMain e. V. mit der BFC und unterstützen deren Aktivitäten zum Schutz der Bisonherden des Yellowstone National Parks (YNP). So haben wir im Rahmen unserer Kanada-USA-Reise auch dieses Jahr Mike Mease, neben der Lakota Rosalie Little Thunder (verst. 2014, zu Rosalie Little Thunder s.a. Rosalie Little Thunder | First Nations Development Institute) Mitgründer der BFC, eine größere Outdoor- und Beobachtungsmaterialspende (Zelt, bärensicheren Cooler, Spektiv, Fernglas, Campingküchen-Utensilien etc.) übergeben können.

zum Hintergrund: Die Schätzungen über die Anzahl von Bisons (Buffalo) nördlich des Rio Grande reichen von ursprünglich 60 bis 100 Mio. Tieren. Ende des 19. Jahrhunderts lebten hiervon noch ca. 800 Exemplare in den USA und Kanada. Mit der Ausrottung der Bisons sollte und wurde den Indigenen Nordamerikas eine wesentliche (Über)Lebensgrundlage entzogen. (mehr hierzu s.a. in unserem Buch “Ein Leben für die Freiheit-Leonard Peltier und der indianische Widerstand, Kap. 1, TraumFänger Verlag 2017).

Heute leben in zahlreichen National- und Stateparks der USA wieder Bisonherden, so auch im Yellowstone NP. Der Unterschied zu den anderen Herden (auch auf privaten Weiden, Farmen etc.) besteht darin, dass mit Ausnahme der YNP-Herde, die restlichen Bisons nicht 100% genetisch ursprünglich sind, sondern sich bei der Wiederzucht auch Rinder beteiligt waren. Im Pelican-Valley des YNP wurden die letzten ursprünglichen Bisons gefunden. Diese kleine Herde ist die Grundlage der heutigen Herde des YPN, die zwischen 3000 und 4000 Tiere umfasst. Und dies ist der kleine Unterschied zu den anderen Bisonherden: die YNP-Bisons sind die einzigen tatsächlich 100%igen Nachkommen der ursprünglichen Bison-Population.

Das Problem: Für jährlich ca. 4 Mio. Touristen des YNP stellt die Begegnung mit den Bisons sicherlich einer der Höhepunkte des NP-Besuchs dar (mal abgesehen von den Bear- & Wolfwatchers). Solange die Tiere die Grenzen des NP nicht überschreiten, scheint alles in bester Ordnung. Doch diese Grenzen sind Menschengemacht. Seit Jahrtausenden zieht es in den eiskalten Wintermonaten viele Bisons vor allem in die etwas milderen und tiefliegenderen Gegenden nördlich und westlich des YNP. Teilweise werden sie heute hierzu sogar durch Heuballen angelockt. Sobald sie den Park verlassen erwartet sie entweder der Abschuss oder ein qualvoller Transport in Schlachthäuser. Begründung: Die Bisons würden die Rinder der umliegenden Ranches mit der Bruccelose-Krankheit infizieren. Eine Lobby der Rancher und deren politischen Vertreter, unterstütz u.a. auch durch das Bisonmanagement des YNP, sind hierfür die Verantwortlichen. Gegen diese Praxis haben sich native und non-native activists zusammengetan und versuchen mit Öffentlichkeits- und Gegenlobbyarbeit aber auch direkten Aktionen das Abschlachten dieser letzten ursprünglichen Bisons zu verhindern. Die aktuellen Perspektiven, so Mike Mease in einem Gespräch vom 15.7., seien nicht gerade gut. Es wäre wie ein Kampf, der immer wieder von vorne beginne. Unter der Regierung von Montana und auch der neuen US-Regierung sei nichts positives zu erwarten. (mehr zur BFC s.a. Buffalo Field Campaign: Working to Stop the Yellowstone Bison Slaughter )

Tokata-LPSG RheinMain wird auch in Zukunft die ehrenamtliche Arbeit des Projektes unterstützen. Wer dies auch tun möchte kann dies auf einfachen Weg: entweder er/sie geht auf die o.g. website und kann unter DONATE direkt spenden oder aber bestellt bei uns den neuen BFC-Kalender 2026. Wir haben bei unserem diesjährigen Projektbesuch 20 Exemplare besorgt, dadurch entfallen die Shipping-Kosten. Der Kalender ist gegen eine Spendenzahlung (Quittung wird Anfang 2026 zugestellt) von 15 € inkl. Porto erhältlich. Bestellungen bitte an lpsgrheinmain@aol.com.

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