Veranstaltungen zum Themenkomplex “Indigene, Klimakonflikt & Widerstand” in Düsseldorf und Köln
Wir möchten hiermit auf Veranstaltungen der GfbV in Düsseldorf und Köln hinweisen, die uns thematisch sehr am Herzen liegen. Wir wären selbst gerne persönlich vor Ort, müssen allerdings gerade weitere Projektfahrten vorbereiten.
Am Montag, 26.Mai 2025, 19:30 (!) (und nicht wie tw. angekündigt 18:00)
Stadtteilbücherei Düsseldorf-Wersten, Liebfrauenstr. 1
Eröffnung der Ausstellung “Indigener Widerstand im globalen Klimakonflikt”
Jan Königshausen, der Referent der GfbV für Indigene Völker spricht über seine Erfahrungen in Bolivien und Kolumbien.
Die Ausstellung läuft bis zum 05.07.2025.
Am Dienstag, 27.Mai 2025, 19:00,
im Düsseldorfer Filmkunstkino BAMBI Klosterstraße
Film „Wenn der Wald brennt – Stimmen, die aus der Asche schreien“ und
Film “„Utama – Ein Leben in Würde“
Jan Königshausen ist anwesend und anschließend bereit für einen Austausch.
Die GfbV-Regionalgruppe Köln zeigt die beiden Filme am Mittwoch, 28.Mai 2025, 18:00 im Kunsthaus Rhenania, Atelier 1.10, Bayenstr. 28, Köln
Datum:28.05.2025, 18:00
Stadt:Köln
Veranstaltungsart:Film- und Diskussionsveranstaltung
Veranstaltungsort:Kunsthaus Rhenania, Atelier 1.10, Bayenstr. 28, Köln
Veranstalter:Gesellschaft für bedrohte Völker in Zusammenarbeit mit der GfbV-Regionalgruppe Köln
Ausstellung und Film in Düsseldorf (26. & 27.5.)
Auswirkungen des Klimawandels auf indigene Gemeinschaften in Südamerika
Die Stadtbücherei Düsseldorf (Bücherei Wersten) lädt gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker – Regionalgruppe Düsseldorf am Montag, 26. Mai 2025, ab 19.30 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Indigene Umweltschützer“ in der Bücherei Wersten, Liebfrauenstraße 1, ein. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist für die Vernissage erforderlich unter stbwersten@duesseldorf.de. Zum Auftakt hält Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker der GfbV, einen Vortrag zum Thema „Klimawandel, Klimaschutz und indigene Rechte“: Wie wirken sich Schutzgebiete, Extraktivismus und Klimamaßnahmen vor Ort aus – und welche Rolle spielen indigene Stimmen in der globalen Klimadebatte? Die Ausstellung läuft bis Samstag, 5, Juli 2025 und wird durch den Eine-Welt-Beirat der Landeshauptstadt Düsseldorf gefördert.
Am Dienstag, 27. Mai, lädt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ab 19 Uhr zu einer Filmvorführung im Bambi, Klosterstr. 78, Düsseldorf mit anschließender Diskussion ein. Gezeigt werden zwei Filme über die Auswirkungen des Klimawandels, kulturelles Überleben und indigenen Widerstand in Bolivien: die Dokumentation „Wenn der Wald brennt – Stimmen, die aus der Asche schreien“ und der preisgekrönte Spielfilm „Utama – Ein Leben in Würde“. Eintritt 11 Euro, Tickets gibt es hier filmkunstkinos.de/filme/utama-2022/.
In der Chiquitanía im östlichen Tiefland Boliviens leidet die indigene Bevölkerung unter Waldbränden, Landraub und illegaler Abholzung. Die Dokumentation „Wenn der Wald brennt – Stimmen, die aus der Asche schreien“, die von der GfbV-Partnerorganisation Revista Nómadas produziert wurde, zeigt beeindruckende Bilder – und Menschen, die sich mutig gegen ihr Schicksal wehren.
Das Drama „Utama – Ein Leben in Würde“ von Alejandro Loayza beleuchtet mit leisen Tönen Themen wie indigene Identität, den Erhalt traditioneller Lebensweisen und die Auswirkungen ökologischer Veränderungen auf indigene Gemeinschaften. Inmitten der eindrucksvollen Landschaft des bolivianischen Hochlands muss sich ein älteres Quechua-Paar entscheiden: Festhalten an Traditionen trotz Dürre und Not durch die Klimakrise und mangelnder Perspektiven oder gedrängt vom Enkel aufbrechen zu einem Leben in der Stadt?
Im Anschluss findet ein Gespräch mit Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV, statt. Er lebte mehrere Jahre in Bolivien und wird gemeinsam mit dem Publikum zentrale Themen des Films vertiefen und reflektieren. Diskutiert wird dabei auch, wie Klimaschutzmaßnahmen menschenrechtskonform und im Einklang mit den Rechten Indigener Völker gestaltet werden können.
Der Film wird im Original (Spanisch und Quechua) mit deutschen Untertiteln gezeigt. Das Gespräch im Anschluss findet auf Deutsch statt.
Sie erreichen Jan Königshausen unter j.koenigshausen@gfbv.de oder 0551/49906-14.
Gesellschaft für bedrohte Völker
Pressereferat
Sarah Neumeyer
Postfach 2024
D-37010 Göttingen
Tel.: +49 551 499 06-21
Fax: +49 551 580 28
E-Mail: presse@gfbv.de
www.gfbv.de
Menschenrechtsorganisation mit beratendem Status bei den UN und mitwirkendem Status beim Europarat


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